Um ihren Bürgern günstigen Wohnraum zu schaffen, legte die Gemeinde Amel erneut eine Parzellierung an. So ein Projekt lag auch in 2018, unter der Verantwortung der PFF/SP/Ecolo-Mehrheit, unterschriftsreif auf dem Tisch. Die damalige Kalkulation der Grundstückpreise lag bei einem Selbstkostenpreis von 80 €/m². Die folgende CSP/SP-Mehrheit verbannte das Projekt in den Papierkorb, mit der Begründung, dass das Gelände der DG gehöre, was jedoch erst ab 2020 zustande kam. Offenkundige Einladungen des, zu diesem Zeitpunkt, verantwortlichen Bürgermeisters und Kommissar des Immobilienerwerbskomitees, Luc Frank, Bauinteressenten aus dem Aachener Raum herbeizulocken und die Grundstückwerte großzügig einzuschätzen, haben die Quadratmeter-Preise des Baulandes nahezu verdoppelt.
Im Wahlkampf 2024 versprachen alle konkurrierenden Parteien, eine Lösung für bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Nun hat auch die neue Elan-Truppe mit den ewigen Königsmachern SP, außer hochtrabenden Formulierungen, nichts Konkretes in ihrem Richtlinienprogramm stehen. Die DG investiert rund 60 Millionen Euro über ÖWOB in den sozialen Wohnungsbau, wo sich das größte Kontingent in Kelmis befindet. Hier wird immer mehr die Möglichkeit geschaffen, Menschen mit Integrationshintergrund günstigen Wohnraum anzubieten, während dieses Angebot für die hiesige Bevölkerung immer schwerer zugänglich wird. Die jungen Kelmiser Familien tendieren immer öfter dazu, ihre Zukunft in der Flucht zu den nahegelegenen Nachbargemeinden der Wallonie zu ergreifen. Schade für Kelmis!
Kommentare
Die NBK zeigt ihr wares Gesicht, erinnert ein bisschen an die AFD im Nachbarland
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