Man darf sich fragen, in welchem Jahrhundert ein Herr B. Lambertz lebt, mit seinen mittelalterlichen Anschauungen zu Frauen und zu dem vermeintlichen Recht, das er sich ganz persönlich ob seiner religiösen Verblendung rauszunehmen scheint, eben diesen Frauen vorschreiben zu wollen, was sie mit ihrem Körper zu tun und zu lassen haben; dass sie ja als simples „Rezeptakel“ (siehe „Empfängnis“) tunlichst des Mannes’ Anteil entgegenzunehmen, neun Monate in sich tragen und anschließend bitte stillschweigend, fromm und ohne Klagen gebären und großziehen zu haben...
Eine befruchtete Eizelle ist kein „Kind“, sondern eine Zelle. So groß wie zwei Haare breit. Keine Freunde, Träume, Ängste, Gedanken, Phantasie,... Eine Zelle, und später sehr viel mehr Zellen bis hin zum Fötus, der bis zu einem bestimmten, sehr späten Stadium außerhalb bzw. ohne den Körper der Mutter überhaupt nicht lebensfähig ist! Einen Gott, Jahwe oder Allah zu ehren und die Gesundheit von Mutter und Ungeborenem durch jahrtausendealte Märchengeschichten gefährden? Dass ich nicht lache! Wann haben sich Religionen jemals wirklich für die Rechte und Belange der Frauen eingesetzt? Wann haben sie sich je dafür interessiert, wie es Frauen überhaupt geht?
Nein: vorschreiben, aufzwingen, erniedrigen, gar foltern und töten – DAS ist was Religionen mit Frauen getan haben und vielerorts immer noch tun. Wo ist die echte Selbstbestimmung der Frauen im 21. Jahrhundert?! Frauen an die Macht, und Religionen in den Mülleimer der Geschichte.
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