Im alltäglichen Leben sitzt man eher selten mit fremden Menschen an einem Tisch: Im Restaurant bleibt man lieber unter sich und ist bemüht, sich möglichst leise zu unterhalten, um den Nebentisch nicht am eigenen Gespräch teilhaben zu lassen. Im Vergleich dazu ist ein Abendessen mit Fremden schon so etwas wie ein Sprung ins kalte Wasser.
Mitorganisator Uwe Koeberich hat keine Bedenken und freut sich auf einen spannenden Austausch und darauf, neue Kontakte zu knüpfen und mit interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen. Essen verbindet eben, das weiß jeder. Unabhängig von Herkunft, Alter, Hautfarbe, Kultur, Religion, sexueller Orientierung und Lebensentwurf kann man so miteinander ins Gespräch kommen. Jeder ist willkommen! „Sinn der Sache ist, Begegnungen zu schaffen, und zwar auf allen Ebenen, nicht nur auf der interkulturellen“, erklärt Koeberich.
Der Eintritt ist kostenlos. Brot und Wein wird, wie es sich für ein echtes Abendmahl gehört, gestellt. Teller und Besteck muss jeder selbst mitbringen - ebenso alle möglichen Leckereien, die es für eine üppige Brotzeit braucht, zum Beispiel Aufschnitt, Käse, Tomaten, Gurken, Dips,... ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan - so wie man es eben am liebsten mag. „Hauptsache, wir teilen und schlemmen zusammen.“
Organisiert wird der Abend vom Hilfsnetz Kelmis, der Aidshilfe Aachen, dem Kiwanis Club Eupen, dem Pfarrverband Eupen-Kettenis, den Begegnungsorten, dem Zentrum für Chancengleichheit (Unia) sowie dem Spectrum Queer Leben in der DG. Unterstützt wird die Veranstaltung von Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen.
Beginn ist um 19.30 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

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