Die mittlerweile in Amsterdam wohnhafte Künstlerin frischt seit einiger Zeit die Szene auf. Zudem sorgen Gurl, Karla und Mandrax für schweißtreibende Sets.
Inga Mauer steht für Globalität und Universalität von Musik: aufgewachsen in einem abgelegenen Dorf in Russland, war ihre musikalische Sozialisation geprägt von den harschen Underground-Sounds auf Bunker Records aus Rotterdam, dem Soul früher Trax Records Platten der Chicago-House Szene und dem Hi-Tech Funk der Detroiter Techno-Legenden Underground Resistance. Von ihrer Leidenschaft angetrieben, wurde sie später Resident DJ des Clubs Stackenschneider in Sankt Petersburg. Von Amsterdam aus bereiste Mauer später die Clubs und Festivals dieser Welt. Ihre Sets, genau wie ihre Produktionen sind durchsetzt von Wave, EBM, Industrial, Techno, Acid und Electro. Einen ähnlichen musikalischen Hintergrund hat die in Brüssel wohnhafte Gurl. Die passionierte Plattendiggerin ist als DJ im C12 involviert, dem momentan interessantesten Ort für moderne Clubmusik in der Hauptstadt. Mit Bookings wie Lena Willikens, Theo Parrish und Dopplereffekt innerhalb weniger Wochen wird die Qualität des Clubs konstant hochgehalten. Gleiches lässt sich von Gurls druckvollen DJ Sets sagen, die mit Schwerpunkt auf Techno und Electro vor allem auf den Körper zielen. Die aus Lüttich stammende Karla vermengt in ihren DJ Sets Minimal, Techno und House mit Dub-Einflüssen und ist zudem Betreiberin des Labels SOUS:SOL. Mandrax ist ein ostbelgisches DJ-Urgestein. Seit den frühen 90er Jahren als Plattensammler, Vollblut-DJ und Produzent aktiv, war Mandrax ab 1998 mitverantwortlich für die Partyreihe Klangforschung Ost in den Katakomben in Eupen, die dank so hochwertiger wie experimentierfreudiger Programmgestaltung die Möglichkeiten vielseitiger Clubmusik erforschte.
Die Veranstaltung beginnt um 22 Uhr. Der Eintritt liegt vor Mitternacht bei neun Euro, danach bei zwölf Euro.

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