Bastogne wird Belgiens größte Gemeinde

<p>Bastogne überholt Tournai.</p>
Bastogne überholt Tournai. | Foto: belga

Diese Änderung tritt im Zuge der umfangreichen Gemeindefusionen in Wallonien am 2. Dezember in Kraft. In Flandern folgen ähnliche Reformen am 1. Januar 2025.

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Kommentare

  • Während sowohl in Wallonien als auch in Flandern umfangreiche Gemeindefusionen Platz greifen ist bei uns im deutschen Sprachgebiet nichts in Bewegung. Ob schon es auch hier viele gute Argumente gibt die neun Gemeinde zu zwei Städten zu verbinden. Somit wäre eine solche Stadt Sankt Vith mit 628 qkm wohl viel größer als das neue Bastogne. Selbst die neue Stadt Eupen wäre mit 225 qkm nicht viel kleiner. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens wäre ein solches Modell ein Gewinn an Effizienz und Kosteneinsparungen. In den beiden Städten könnte man dann die neun oder vielleicht sogar mehr Quartiere oder Viertel als Ortsgemeinden oder Stadtbezirken erhalten und diese neuen Bezirke können sich mit den Zuständigkeiten, die nahe beim Bürger sind und sein müssen, beschäftigen. Die neuen Dorfhäuser sind ein gutes Zeichen für eine solche Entwicklung. Auch hätte man gleich den institutionellen und konstitutionellen Namen für unsere Gemeinschaft, der wäre nämlich dann Eupen-Sankt Vith und dies unter Achtung und Beibehaltung der doch etwas unterschiedlichen kulturellen Identität der beiden Dorfgemeinschaften. Kann die Regierung ein solches Unterfangen angehen, oder bleibt man bei den nunmehr 50-jährigen administrativen Strukturen? Mit einer tollen Aufklärung der Vorzüge einer solchen Neuregelung könnte man die Gemeindepolitiker und die Bevölkerung sicher mitnehmen und neue Potenziale wecken.

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