Erfolgreiche Ausstellung „Vermisste und Gefallene des Zweiten Weltkrieges der Pfarre Schönberg“ geht zu Ende

<p>Die Ausstellung lockte rund 400 Besucher an.</p>
Die Ausstellung lockte rund 400 Besucher an. | Fotos: privat

Nur lobende und motivierende Worte fanden auch die rund 400 Besucher, die den Organisatoren noch die ein oder andere Zusatzinformation liefern konnten.

Viele der 51 präsentierten Schicksale wurden bei Gesprächen noch einmal erläutert und vertieft. Die jahrelange Recherche von Koordinator Fredy Keller hat sich also gelohnt, was auch an den Einträgen ins Gästebuch ersichtlich wurde: „Nie wieder Krieg – Gegen das Vergessen ist so wichtig – Wachhalten der Erinnerung, wodurch wir von der Vergangenheit lernen sollten – Die Opfer haben ein Gesicht und sind Mahnung und Warnung – Ein Mahnmal für die Jugend“. Die Sammlung der 51 Schicksale wurde vervollständigt durch berührende Briefe, interessante Fotos und Literatur, aber auch viele Gegenstände aus dorfinterner Sammlung zum Kriegsgeschehen.

<p>Die Initiatoren waren sichtlich zufrieden.</p>
Die Initiatoren waren sichtlich zufrieden.

Auch die Schönberger Schulkinder des 4. bis 6. Schuljahres ließen es sich nicht nehmen, einem geführten Besuch der Ausstellung beizuwohnen, der mit Erinnerung und dem Aufruf zu Frieden und Freiheit endete.

<p>Auch Schulklassen wurden durch die Exposition geführt.</p>
Auch Schulklassen wurden durch die Exposition geführt.

Durch die hervorragende Zusammenarbeit der „AG Chronik Schönberg“ und dem Verkehrsverein wurde diese, auch mahnende, Ausstellung zu einem großen Erfolg. Nach der Buchchronik 2002, dem historischen Anno-Kalender 2022 und der diesjährigen Ausstellung können nun jedes Jahr circa 160 zusätzliche Chronikblätter zu verschiedenen historischen Themen rund um die Ortschaft Schönberg per E-Mail an die Adresse chronik.schoenberg@gmail.com bestellt werden. (red/nc)

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