Im Alten Schlachthof werden Jazz, Flamenco und Folk geboten

<p>Pablo Martín Caminero zählt derzeit zu den angesagtesten Bassisten in Europa. Am 11. Oktober ist er mit seinem Trioin Eupen zu Gast.</p>
Pablo Martín Caminero zählt derzeit zu den angesagtesten Bassisten in Europa. Am 11. Oktober ist er mit seinem Trioin Eupen zu Gast. | Fotos: Veranstalter

Das spanische Pablo Martín Caminero Trio hat mit „Al Toque“ ein Album mit klassischen Flamenco-Gitarrenthemen veröffentlicht, mit dem es neue Wege beim Verbinden von Flamenco und Jazz gegangen ist. Pablo Martín Caminero zählt derzeit zu den ganz großen Bassisten in Europa. Nach seinem Studium an der berühmten Vienna High School startete er sogleich durch mit ersten Stationen in Madrid. Sein vielseitiges Interesse an diversen Stilen führte ihn jedoch recht schnell an den Kern der Szene heran mit großen Namen wie Jorge Pardo, Gerardo Nuñez, Niño Josele, Rocío Molina, La Tremendita.

Manolo Sanlucar, Moraito Chico, Vicente Amigo, Sabicas, Rafael Riqueni, Paco de Lucía, José Manuel Cañizares und Gerardo Nuñez sind die Komponisten der Themen, die im neuen Repertoire aufgegriffen werden. Im Gegensatz zu Standardliedern, die in der Regel ein Thema haben, über das die Musiker improvisieren, haben Flamenco-Gitarrenkompositionen in der Regel ein oder mehrere Hauptthemen und Falsetas, das heißt musikalische Variationen, in denen der Gitarrist seine Technik und Fantasie unter Beweis stellt. In diesem Sinne ist die Flamenco-Komposition der klassischen Komposition näher als dem Jazz, behält aber immer die durch Improvisation entstehende Frische bei.

Caminero hat dieses Repertoire für sein Trio adaptiert: Der Puls des Flamencos ist mit Paquito González am Schlagzeug immer präsent und Themen, Falsetas und Improvisationen aus der Hand des erfahrenen Jazzpianisten Moisés Sánchez folgen aufeinander. Gleichzeitig schöpft Caminero die Möglichkeiten seines Kontrabasses voll aus. Konzertbeginn ist am 11. Oktober im Alten Schlachthof um 20.30 Uhr, Einlass ist bereits eine Stunde früher.

<p>David Spencers Lieder sind dem Folk-Genre zuzuordnen und thematisieren das Leben in einer modernen Welt, Naturverbundenheit und Vergänglichkeit.</p>
David Spencers Lieder sind dem Folk-Genre zuzuordnen und thematisieren das Leben in einer modernen Welt, Naturverbundenheit und Vergänglichkeit.

Zwei Tage später, am 13. Oktober, begrüßt die monatliche Akustikreihe Sundae@seven den deutsch-britischen Songwriter David Spencer am Rotenberg. Der in Aachen lebende Musiker, Biologe und Science Slammer steht für hautnahe Livemusik.

David Spencers Lieder sind dem Folk-Genre zuzuordnen und thematisieren unter anderem das Leben in einer modernen Welt, Naturverbundenheit, Vergänglichkeit und die Wichtigkeit des Zwischenmenschlichen. Er schreibt seine Songs in englischer Sprache. Beeinflusst wird seine Musik durch großartige Texter wie Ben Howard, Marcus Mumford oder Bob Dylan. Auf der Bühne wird er begleitet von der französischen Sängerin Anais Morel und dem Kontrabassisten Andreas Tassew. Einlass zu diesem Konzert ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr. (red/mcfly)

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