Der wahre Verbrecher

Ein absolutistischer Alleinherrscher, der keiner Gewaltenkontrolle unterliegt, dessen Lehre „unfehlbar“ ist, dem die 'weltlichen' Gesetze der Menschen nichts anhaben können, und dessen „Staatsgebiet“ (Vatikan) von einem faschistischen Regime geschenkt wurde, kommt daher und hält uns eine Moralpredigt, während er seine schützende Hand über Tausende Vergewaltiger unter seiner Verantwortung hält, die sich auf der ganzen Welt tausendfach an Kindern vergangen haben und unverfolgt davongekommen sind bzw. lediglich weitergereicht („versetzt“) worden sind oder „Buße“ tun.

Als alter Junggeselle, der keine Ahnung vom Kinderkriegen oder von der sexuellen Intimität zwischen Menschen, geschweige denn von Schwangerschaft hat, meint er dreisterweise auch, er müsse uns die Leviten lesen ob unserer „kriminellen“ Art, den Frauen zu ermöglichen (wenngleich bei weitem nicht ausreichend!), ein selbstbestimmtes Leben zu führen, in dem sie - und nicht irgend ein dahergekommener Prediger - entscheiden, was sie mit ihrem Körper tun.

Herr Bergoglio sollte sich besser darum kümmern, seinen eigenen moralisch verkommenen Laden in den Griff zu bekommen, anstatt sich als Autokrat in demokratische Prozesse einzumischen.

Der wahre Verbrecher sitzt in seinem pompösen Vatikanpalast und zieht unbehelligt die Fäden seiner kriminellen Machenschaften.

Kommentare

  • Manchem Leser mögen die harten Worte von Herrn Hezel und an anderer Stelle von Herrn Leonard als übertrieben erscheinen.

    Aber selbst wer sich dem Thema mit kühlem Verstand nähert, wird es schwer haben, nach der Lektüre des folgenden Artikels im Archiv des Deutschlandfunks - eines Senders, dem man wohl kaum antiklerikale oder antikirchliche Hetze vorwerfen kann – gefasst zu bleiben.

    „Missbrauchsverdacht im Bistum Trier - Zwei Priester, zwei Bischöfe und das Trauma der Karin W.
    Karin Weißenfels*, Mitarbeiterin des Bistums Trier, erwartet ein Kind von einem Priester – und treibt es ab. Der Pfarrer und ein mit ihm befreundeter Geistlicher haben dazu geraten. Die Konsequenzen für die Priester sind milde, die Folgen für die Frau hart. Mit dem Fall befasst sind die Bischöfe Reinhard Marx und Stephan Ackermann. Eine Konfrontation. » (* Name geändert)
    Von Christiane Florin | 23.02.2021
    Links sind leider nicht erlaubt, aber mit Google ist er leicht zu finden.

    Ein Auszug: „Viele der betroffenen Frauen beschreiben, dass sie als brave Mädchen erzogen worden sind, die als Mädchen auch hinzunehmen haben, was die Autorität sagt. Es spielt eine Rolle, dass im katholischen Frauenbild – als Lehre – Frauen diejenigen sind, die hinnehmen, die demütig sind, die als Ideal schweigen, sich einfügen, fürsorglich sind.“

    Kommt das nicht seltsam bekannt vor? Herr Leonard zitiert Franziskus der jetzt in seiner Rede in Louvain-la-Neuve zur Rolle der Frau gesagt hat: "Frau ist fruchtbares Empfangen, Sorge, lebendige Hingabe - deshalb ist die Frau wichtiger als der Mann. Es sei hässlich, wenn die Frau sich zum Mann machen wolle.

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