Papst plagt vor Besuch in Belgien „leichte Grippe“

<p>Papst Franziskus winkt, während des Angelus-Mittagsgebets aus dem Fenster seines Studios mit Blick auf den Petersplatz.</p>
Papst Franziskus winkt, während des Angelus-Mittagsgebets aus dem Fenster seines Studios mit Blick auf den Petersplatz. | Archivfoto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Papst Franziskus hat wegen einer Erkrankung für diesen Montag alle Termine abgesagt. Begründet wurde dies vom Vatikan damit, dass der 87 Jahre alte Pontifex an einer „leichten Grippe“ leide. Außerdem wolle sich das Oberhaupt von weltweit etwa 1,4 Milliarden Katholiken vor einer mehrtägigen Auslandsreise schonen, die ihn am Donnerstag zunächst nach Luxemburg und dann nach Belgien führt.

Die Nachrichten von der Erkrankung des Pontifex versetzt die belgische katholische Kirche demnach nicht in Panik. „Wir setzen alle Vorbereitungen fort. Ich lese in der Erklärung des Vatikans, dass er es vor seiner Reise ruhig angehen lässt. Wir gehen davon aus, dass er kommt“, erklärt Geert De Kerpel von der Bischofskonferenz gegenüber der flämischen Rundfunk VRT.

Franziskus hatte in den vergangenen Monaten mehrfach Termine wegen seines Gesundheitszustands absagen müssen. Eine zwölftägige Asien- und Pazifik-Reise in der ersten September-Hälfte bewältigte er jedoch gut. Wegen Knieschmerzen und eines Hüftleidens sitzt der gebürtige Argentinier inzwischen bei öffentlichen Auftritten meist im Rollstuhl. Im Dezember wird Franziskus 88. Er ist der älteste Papst seit mehr als einem Jahrhundert. (dpa/belga/svm)

Kommentare

  • Die einzig sinnvollen Reiseziele für den Papst sind nicht Luxemburg oder Belgien - dort gibt es nichts mehr zu missionieren - sondern die Frontlinie in der Ukraine und Gaza, mit der Aussage dort zu bleiben, bis die Kriegshandlungen eingestellt werden. Nie hätte sich ein Papst für die vermeintlichen christlichen Werte verdienter gemacht.
    Ok, man darf ja mal träumen.

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