Bürgerbeteiligung in Eupen/der DG

sehr geehrte Frau Ernst-Kessler,

vielen Dank für Ihren Leserbrief und Ihre Anregung, konkrete Beispiele zur Bürgerbeteiligung zu nennen.

Sie haben vollkommen recht: Es ist entscheidend, dass sich Bürgerinnen und Bürger aktiv in ihrem Umfeld einbringen können. In der Gemeinde Eupen wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung geschaffen und weiter ausgebaut.

Ein wichtiges Instrument sind zum Beispiel die Viertel- und Jugendinitiativprojekte.

Mit relativ geringem Aufwand können so Viertelgruppen, Nachbarschaften, Jugendgruppen etc. finanzielle Unterstützung für Projekte erhalten. Dieses Budget wird rege genutzt und wurde jetzt mit Unterstützung der DG noch einmal aufgestockt. Neben diesem Geld stehen auch logistische und fachliche Unterstützung seitens der städtischen Dienste zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir in Eupen zahlreiche Patenschaftsprojekte und eine sehr aktive Dialoggruppe, in der sich Vertreter unterschiedlicher Kulturen und Vereinigungen austauschen und Projekte entwickeln.

Ein weiteres wichtiges Element für den Bürgerdialog ist die Örtliche Kommission für ländliche Entwicklung (ÖKLE). Nach Versammlungen in den verschiedenen Vierteln und einer Online-Umfrage, sammelt und erarbeitet diese Gruppe ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger konkrete Projektideen und wird bei der Durchführung von der Stadt begleitet.

Weitere Beispiele sind die Umfrage zum Carsharing, Bürgerversammlungen zur Gestaltung des Scheiblerparks, Anwohnerversammlungen zu einzelnen Projekten, das N-Power Projekt im Park Loten, die Fahrradkommission oder die gemeinsame Ausarbeitung des Skateparks mit Jugendlichen und Streetworkern. Unser Ziel ist es, Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen, die Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Hintergründen ansprechen.

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