Suizidgefahr: Sterblichkeitsquote bei Jugendlichen

Einige Ergänzungen zu „un pass dans l'impasse“: die Sterblichkeitsquote bei Jugendlichen von 16 bis 18/20 Jahren ist um ein Vielfaches höher als in anderen Jahren.

Neben „Verzweiflung“ spielt die „Sturm- und Drangphase“ eine Rolle. Vergleiche dazu auch „Die Räuber“ bei Schiller oder „Eie Leiden des jungen Werthers“ bei Goethe.

Oft ist der Jugendliche mit dem triebhaften Drang einer inneren Unruhe überfordert, zudem ist es auch geschlechtspezifisch.

Beim Mädchen (bedeutend höhere Suizidrate als bei Jungens) ist es das Gefühl des „Nicht-Geliebtseins“ oder des „Liebeskummers“, welches zu einer Innenwendung gegen den eigenen Körper führt, beispielsweise werden Mädchen zu 100 % ohne wirklichen Befund am Blinddarm operiert.

Der Junge ist seinem Agieren ausgesetzt: „da hast du die Kurve so gerade nochmal gekriegt, oder das ist so gerade nochmal gut gegangen...“ oder auch nicht.

Wenn sie auf dem Bergfriedhof in Raron (Schweiz) nach dem Grab von Rilke suchen, finden sie Dutzende Gräber von Jungens, die wohl beim Bergsteigen umgekommen sind...

Der Überschuss an „Drang“ kann nicht „inkludiert“ werden, um den Begriff „inclusion“ der Behindertenolympiade zu nutzen.

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