Bürgerbeteiligung in Dörfern fördern: Infoabende in Eynatten, Oudler und Büllingen

<p>Die Bürgerbeteiligung trägt zum Dorfleben bei.</p>
Die Bürgerbeteiligung trägt zum Dorfleben bei. | Illustrationsfoto: dpa

Genau diese Fragen beantworten die Ländlichen Gilden zusammen mit der Arbeitsgruppe Dorfprojekte an den Infoabenden zum Thema Bürgerbeteiligung im September. Am 2. September im Dorfhaus Eynatten, am 3. September im Dorfsaal Oudler und am 10. September im Pfarrheim Büllingen.

Ab 19:30 Uhr stellen die Ländlichen Gilden das Konzept der Bürgerbeteiligung vor. Es ist ein wenig Theorie, ein Austausch auf Augenhöhe und viele gute Beispiele von strukturierten Bürgerbeteiligungsformaten aus Europa zu erwarten. Die Infoabende sind an alle Einwohner und Politiker gerichtet.

Passend zum Thema führen die Ländlichen Gilden am 21. September eine Tagesstudienreise nach Peer, Flandern durch. Dieses Jahr ohne Teilnehmergebühr und nur mit Anmeldung unter www.dorfentwicklung.be. Dadurch, dass die Gemeinde Peer ein Vorreiter beim Thema strukturierter Bürgerbeteiligung ist kann viel gelernt und gestaunt werden.

Die Ländlichen Gilden setzen seit 2021 das Projekt der Deutschsprachigen Gemeinschaft „Dörfer gemeinsam stärken“ um. Der Sinn dieses Projektes ist es, Dorfbewohner dabei zu stärken, professionell zu begleiten und Projekte finanziell zu unterstützen, um ihr Dorf lebendig und l(i)ebenswert zu machen.

„Bürgerbeteiligung muss nicht immer groß gedacht werden: All die Dorfgruppen, mit denen ich in Kontakt stehe, all diese Menschen beteiligen sich in ihrem eigenem Dorf. Erdenkt man sich ein Dorf ohne Dorfgruppe und/oder Vereine wird es schnell trist. Bürgerbeteiligung ist die Basis unserer Dörfer und Gemeinden.“

Salima Reichling, Referentin für Dorfentwicklung, sieht bei ihrer täglichen Arbeit den Wert und den Effekt welche Bürgerbeteiligungsprozesse in Ostbelgien bewirken können. „An manchen Stellen könnten Strukturen und Rahmen seitens der Gemeinden den Prozess noch vereinfachen und unterstützen.“

Die Ländlichen Gilden begleiten Dorfgruppen oder Zusammenschlüsse von Personen in Ostbelgien und ist somit eine Anlaufstelle für viele Fragen rund um die Umsetzung von Projekten und das Dorfleben. Zudem können die Ländlichen Gilden dorfgemeinschaftsstärkende Projekte mit bis zu 3.000 Euro finanziell unterstützen.

Alle Bewohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die etwas in ihrem Dorf bewegen oder umsetzten möchten, können sich bei Salima Reichling unverbindlich per Telefon (Tel. 080 410 067) oder per E-Mail (salima.reichling@bauernbund.be) mit ihren Fragen oder Ideen melden. (red/ab)

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