Raeren und der Müll

Die Sorge von Herrn Wertz: Der Verkauf von Müllsäcken ist rückläufig. Das ist doch lobenswert, oder etwa nicht? Nur weil die Gemeindekasse beizahlt, müssen mal wieder für die Bürger – auch bekannt unter dem Namen „Wähler“ – die Müllgebühren erhöht werden. Zum Glück stoppt Bürgermeister Mario Pitz dieses Szenario von Wertz erst einmal. Und steht unser Raerener Bürgermeister Mario Pitz auch nach den Wahlen zu diesem, seinem Wort... Okay!

Herrn Wertz möchte ich nur sagen, dass als die „Plastik“-Müllsäcke unsere gute Mülltonne ersetzten, er vermutlich noch ein Kind war. Er weiß also nicht, dass damals beim Beginn des Recycle-Müllprogramms der Werbeslogan lautete „Müllsäcke sparen ist der Gewinn des Bürgers“ – (auch Wählers). Also, so vermute ich jetzt mal, wer Wertz seine Wählerstimme gibt, ist sich mancher Steuererhöhung sicher, oder?

Eine Frage liegt mir noch auf der Zunge: Wieso müssen die Geschäfte bei der Übergabe von Ware an den Kunden auf Plastiktüten verzichten und die Müllsammlung aber nicht? Denn einmal im Lkw zerschreddert... Müll, statt Sondermüll.

Die gute Tonne, wie beim Papier! Warum nicht, fragt sich sicherlich nicht nur Herbert „der kleine Belgier und Wähler“ aus Raeren.

Ach ja, die Gemeinde Lontzen hatte mit dem damaligen Chip an der Tonne für mich das beste Müllsystem. Lang ist es her, und viele Tonnen Plastiksäcke sind zerschreddert, seit damals auch – trotz grüner Welle – es je nach Belieben der Regierenden in der Gemeinde sowie Stadträte, mal große und auch mal grüne oder weiße und kleine Säcke gab.

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