Peters Mixer setzt Maßstäbe in der Biogas- und Landwirtschaftsbranche

Eupen

„Unsere 30-jährige Geschichte ist eng mit der Entwicklung und der Herstellung von Gülle-Mixern verbunden. Vor zwei Jahrzehnten haben wir unser Portfolio um Biogas-Rührwerke erweitert“, erklärt Martina Peters, Geschäftsführerin von Peters Mixer im Gespräch. Mit etwa 30 Mitarbeitern konzentriert sich das Unternehmen darauf, innovative Lösungen zu entwickeln, die es Landwirten und Biogasanlagen-Betreibern ermöglichen, ein Maximum aus ihren Roh- und Abfallstoffen zu generieren. „Unsere Rührwerke ermöglichen eine effiziente Vermischung von organischen Stoffen, um einen optimalen Gasaustrag für die Energiegewinnung zu generieren.“, so Martina Peters.

Die Produkte von Maschinenbau Peters kann man sich also wie riesige Mixer vorstellen, die eine zentrale Rolle in der Herstellung von Energie aus Biomasse und Gülle spielen. Genau wie ein Handrührgerät Zutaten zu einem Teig gleichmäßig vermengt, ermöglichen die Maschinen des Eupener Betriebs eine effiziente Umwandlung von organischen Stoffen in wertvolle Energieträger und sind daher unverzichtbar für die Branche der erneuerbaren Energien.

Digitale Innovation für eine nachhaltige Zukunft

Im Zeitalter der Digitalisierung setzt Peters Mixer auf zukunftsweisende Technologien. „Unser langfristiges Ziel für die Zukunft ist es, die Kommunikation mit unseren Kunden und Produkten vor Ort zu optimieren und die Maschinen sozusagen präventiv warten zu können“, erklärt Martina Peters.

Durch eine Fernüberwachung, auch bekannt als „Remote Monitoring“, kann der Zustand und die Leistung von Maschinen und Anlagen in Echtzeit überprüft werden. Diese Technologie nutzt verschiedene Sensoren, Kommunikationsnetzwerke und Datenanalyse-Tools, um Informationen über den Betriebsstatus von Maschinen zu erfassen und zu analysieren. Eine effiziente Methode, um die Betriebszeit und die Nachhaltigkeit zu maximieren, Kosten zu senken und die Sicherheit zu erhöhen, da sie eine kontinuierliche und präzise Überwachung sowie eine datenbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht.

Diese Vorgehensweise senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern fördert auch die Nachhaltigkeit, indem weniger neue Produkte produziert werden müssen und mehr repariert und instandgesetzt wird. „So können wir unabhängig vom proaktiven Feedback unserer Kunden schon rechtzeitig feststellen, wenn mit einem Produkt von uns etwas nicht stimmt“, so die Unternehmerin.

Vor circa einem Jahr implementierte das Unternehmen auch ein modernes ERP-System (Enterprise-Ressource-Planning) mit einem Produktionsplanungsprogramm. Die Kernfunktion ist die Materialbedarfsplanung, mit der schon nach kurzer Zeit eine Verbesserung in der Lagerhaltung erreicht werden konnte. Ebenso wurden die Kosten in der Beschaffung gesenkt. Das ERP-System ermöglicht den Mitarbeitern Produkte, Bezeichnungen, Fertigungsprozesse, Produktzusammensetzungen, Lokalisierung, usw. digital festzuhalten. Der Einsatz von Tablets in der Produktionslinie vereinfachte ebenfalls das Abrufen von Fertigungsprozessen, Zeichnungen und Stücklisten. Die Effizienz wurde spürbar gesteigert, die Kalkulation erleichtert und die Nachvollziehbarkeit gewährleistet.

Auch wenn einiges noch „Zukunftsmusik“ ist, ermöglichen diese Investitionen in Technologie es Maschinenbau Peters, seine führende Position durch kontinuierliche Innovationen zu festigen. In dem Eupener Maschinenbauunternehmen hält auch die Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in verschiedenen Bereichen Einzug, sei es beim Programmieren, bei Übersetzungsarbeiten von technischen Texten, dem Aufsetzen von Betriebsanleitungen oder auch zu Werbezwecken.

Einzigartige Verkaufsargumente und lokale Verwurzelung

Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von Peters Mixer ist die einfache Wartung seiner Systeme an Biogasanlagen, und dies sogar bei vollem Betrieb. Diese innovative Technik spart Zeit und Geld. Die hohe Flexibilität bei der Integrierung in bestehende Anlagen ist ein weiterer Pluspunkt für den Kunden.

Alle Rührwerke und Komponenten werden im eigenen Werk in Eupen hergestellt. Zukaufteile wie Antriebe und Steuerungskomponenten bezieht das Unternehmen von europäischen Herstellern, bevorzugt von hiesigen Zulieferern aus der unmittelbaren Umgebung. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern stärkt das Unternehmen nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern fördert auch nachhaltige Praktiken.

Für die Zukunft plant Peters Mixer auch die Entwicklung neuer Tools, wie z.B. einen Webshop, um die Möglichkeiten des bestehenden Konfigurators zu erweitern und die Interaktion mit Kunden weiter zu verbessern.

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