Lieber Marcel,
danke für deinen sehr guten Leserbrief über die empörende Gestaltung der Eröffnungsfeier.
Wir leben in einem freiheitlichen Europa, wo jeder nach seiner Art glücklich werden soll. Und wir haben uns daran gewöhnt, dass religiöse Symbole (christliche, aber auch jüdische oder moslemische) durch Karikaturen verzerrt werden und Blasphemie ist gesetzlich nicht verboten. Und in Kunstszenen soll man Freiheit walten lassen, selbst wenn es das Gefühl so mancher stört. So weit so gut, auch wenn dies in weiten Teilen der Welt, vor allem in moslemischen Ländern, nicht der Fall ist.
Aber dass man bei einer Eröffnungsfeier der Spiele des Friedens und der Freude eine der wichtigsten Szenen unserer christlichen Kultur (und für viele noch ihres christlichen Glaubens) verhöhnt, ist unakzeptabel.
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