Wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, sollte der Neubau der Rocherather Straße L245 zwischen dem Abzweig Wahlerscheid der B258 und der belgischen Grenze bis Ende Juli beendet sein. Jetzt habe der Landesbetrieb Straßenbau mitgeteilt, dass die Vollsperrung bis voraussichtlich 17. August verlängert werden müsse.
Die Arbeiten waren am 10. Juni angelaufen. Während auf belgischer Seite eine Sanierung der Fahrbahndecke auf der N675 (Rocherath bis zur Staatsgrenze in Wahlerscheid) erfolgt ist, betreibt der Landesbetrieb auf den rund 1.100 Metern auf deutscher Seite einen Vollausbau. Die alte Straße wird ausgebaut und entsorgt. Für den Neubau wird der Untergrund mit Zementkalk versetzt und darauf 70 Zentimeter Straße – 42 Zentimeter Frostschutz plus 28 Zentimeter Asphalt in drei Schichten – aufgebaut.
Diese Arbeiten seien aufgrund der häufigen Regenfälle im Juni und des aufgeweichten Straßenuntergrundes in Verzug und könnten nicht wie geplant bis Ende Juli abgeschlossen werden.
Die Fertigstellung der Sanierung der L245 sei nun bis Samstag, 17. August, angedacht.
Der Verkehr zwischen Deutschland und Belgien wird während der Vollsperrung der L245 über die B258 (Höfen) und die B399 (Kalterherberg) in Monschau sowie über Elsenborn, Bütgenbach und Büllingen umgeleitet. (red/arco)

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