Peter Frintrop Schützenkönig in Amel

<p>Die Würdenträger des Schützenfestes in Amel</p>
Die Würdenträger des Schützenfestes in Amel | Foto: privat

Dahinter ging es knapp zu: Der Kirchenchor Amel und der JGV Amel-Eibertingen konnten beide 138 Ringe erzielen. Nach Auswertung der Anzahl 12er schoss der Kirchenchor eine 12 mehr als der JGV und wurde somit Zweiter und der JGV Dritter beim Vereinsschießen. Nach dem Vereinsschießen gingen 16 Dorfbewohner und Gäste an der Feuerlinie, um den Zivilvogel von der Stange zu schießen. Nach über 300 Schuss konnte Sonja Schommer aus Neundorf den komplett zerschossenen Holzvogel dann von der Stange schießen und wurde die 3. Zivilkönigin. Zur gleichen Zeit gingen auch die sieben Ameler Jungschützen an den Start, um den Jugendprinz auszuschließen. Anders als bei den Erwachsenen schießen sie mit dem Luftgewehr auf einen Gipsvogel. Dieser Gipsvogel war in diesem Jahr sehr hartnäckig und hing fast über 50 Schuss auf der Kippe, so dass jeder die Chance hatte, den Titel zu erringen. Beim 178. Schuss, abgegeben von Ingo Bach, fiel der Vogel dann endlich von der Stange.

Anschließend wurde der Königsvogel der Hubertusschützen geschossen. Nach dem Eröffnungsschuss von Kaiser Johann Drömmer und Vorjahreskönigin Silke Benker bewarben sich acht Kandidaten um die Ehre des Schützenkönigs. Am Anfang ging es sehr schnell und man meinte, dass der Vogel nur um die 150 Schuss bräuchte, um zu kippen, jedoch war der Schein trügerisch. Sie brauchten insgesamt über 240 Schuss, bis Peter Frintrop den Holzvogel mit dem 247. Schuss von der Stange holte. Er ist damit zum ersten Mal Schützenkönig der Kgl. Sankt Hubertusschützen Amel geworden. Nach der anschließenden Preisverteilung wurden die Preisträger noch gebührend gefeiert. (red/arco)

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