Gegen 11.37 Uhr sei der Notruf in der Zentrale eingegangen, erklärt Offizier René Schoonbrod auf GrenzEcho-Nachfrage. Vor Ort waren gleich drei Einsatzfahrzeuge und eine Vielzahl Kräfte der Feuerwehr im Einsatz, doch für den Dachstuhl des Einfamilienhauses kam jede Hilfe zu spät: „Als wir ankamen, schlugen bereits die Flammen aus dem Dachstuhl“, berichtet Leutnant Patrick Groteclaes. Das Haus sei aller Voraussicht nach unbewohnbar, bestätigt auch Fréderic Herzet von der Polizeizone Weser-Göhl am Einsatzort.

Das einzig Positive: Bei dem Brand sei keine Person zu Schaden gekommen, erklärt Herzet. „Ein Bewohner war zuhause, als plötzlich der Rauchmelder losging. Dann bemerkte er auch gleich die Rauchentwicklung und hat sich sofort ins Freie gerettet“, berichtet er.
Zum Auslöser des Brandes sei bislang noch nichts bekannt, die Feuerwehr war am Mittag noch dabei, verbleibende Glut zu löschen und den Brand somit unter Kontrolle zu halten. Für die umliegenden Häuser bestehe keine Gefahr, erklärt Leutnant Patrick Grotecleas.

Der Einsatz werde noch etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. In dieser Zeit bleibt der Lascheterweg gesperrt. Autofahrer, die während dieses Zeitraums in Eupen unterwegs sind, sollten sich auf Beeinträchtigungen und Verzögerungen im Straßenverkehr einstellen und den Bereich bestenfalls umfahren. (lsk)

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