Die verantwortlichen Politiker (Scholz, Baerbock) hatten uns bei den ersten Munitionslieferungen versichert: „Die NATO lässt sich in diesen Krieg nicht hineinziehen“ und „Es wird von unserer Seite keine zusätzlichen Eskalationen geben“.
Aber fast alle Kriege entwickeln über Medien, Feindbilder, geschürte Ängste, Propaganda, Worst-Case-Spekulationen und zunehmendem Hass eigene Dynamiken auf allen Seiten. Zunächst ging es um Schutzhelme, medizinische Hilfen, Minenräumen und eindeutige Abwehrwaffen. Doch schon bald wurden die Waffenlieferungen umfangreicher und immer offensiver: Gepanzerte Fahrzeuge, Panzer, Drohnen, Raketen, Flugzeuge. Gleichzeitig eskalierten auch die Einsatz- und Zerstörungs-Szenarien. Hatten die Verantwortlichen „Eskalationen“ nicht ausgeschlossen? Nun wird von den USA beschlossen, Langstrecken-Marschflugkörper und neu entwickelte Überschallwaffen in Deutschland zu stationieren, die atomar bestückt werden können. Soll dies keine neue Eskalation sein? Wir werden hinter die Zeiten und Gefährdungen zurück geworfen, die seit der Kuba-Krise ein Eskalations-No-Go der Großmächte sind. Und unsere Verantwortlichen (Scholz, Pistorius) wollen uns tatsächlich versichern, dies würde „kein neues Wettrüsten auslösen“. Die Wahrheit stirbt im Krieg als erstes und zwar auf allen Seiten aller Kriegsparteien. Wo sind die Politiker, die überhaupt noch in der Lage sind, diese Eskalationsspiralen auch wieder zurückzudrehen?
Kommentare
Sorry aber Schulz und Pistorius sind nicht unsere Verantwortlichen.
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