Wie Ecolo in Eupen dem Trend trotzen will

<p>Claudia Niessen will Bürgermeisterin der Stadt Eupen bleiben. Sie sagt: „Wenn die Leute jemanden wollen, der seine Dossiers kennt, der politisch stabil ist, der Probleme anpackt, der auch wirklich gearbeitet hat und sich in den nächsten Jahren ganz auf die Entwicklung der Stadt Eupen konzentriert, dann sind sie bei uns an der richtigen Adresse.“</p>
Claudia Niessen will Bürgermeisterin der Stadt Eupen bleiben. Sie sagt: „Wenn die Leute jemanden wollen, der seine Dossiers kennt, der politisch stabil ist, der Probleme anpackt, der auch wirklich gearbeitet hat und sich in den nächsten Jahren ganz auf die Entwicklung der Stadt Eupen konzentriert, dann sind sie bei uns an der richtigen Adresse.“ | Archivfoto: David Hagemann
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Kommentare

  • Liebe Frau Bürgermeisterin;

    Sie reden von "Probleme anpacken"!!!!
    Wann kommt denn, endlich, ein Bankautomat in der Unterstadt???
    Seit ung. 2 Jahre warten wir auf ein Bankautomat damit wir nicht fürs Geld abholen in der Oberstadt müssen.
    Mit Versprechungen alleine kann ich kein Bargeld abholen.
    MfG.

  • Nachrichten hören, Herr Piersoul soll helfen. Erst heute morgen wurde in den Regionalnachrichten des BRF gemeldet, daß Batopin händeringend in verschiedenen Ortschaften, darunter auch Eupen/Unterstadt Häuser sucht wo man solche Geräte installieren kann. Hier können Sie es nachlesen : https://brf.be/regional/1871348/.

  • Es gibt vielfältige Gründe, warum den „Grünen“ zur Zeit ein heftiger Wind ins Gesicht bläst. Ein Grund ist wohl, dass viele und insbesondere auch junge Menschen der aufeinanderfolgenden Krisen überdrüssig sind und „im Hier und Jetzt“ leben wollen. Da ist eine Partei, die auch deren… Zukunft sichern will und schonungslos Probleme benennt, nicht wirklich in Mode.
    (Weder die (ökologischen) Krisen noch die (ökologischen) Probleme werden jedoch gelöst, wenn man den Kopf in den Sand steckt.)

    Hinzu kommt, dass das Profil der Partei durch Regierungsbeteiligungen und Kompromisse, die dort gemacht werden müssen, scheinbar mehr leidet, als bei anderen.
    Auch begangene Fehler (die auch andere machen, aber z.Z. vornehmlich den Grünen angelastet werden) tragen sicher zum Abwärtstrend bei. Die grüne Kehrtwende in der Sicherheitspolitik seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, ist zudem für manche Pazifisten nur schwer zu verdauen.
    Anders ist es bei der überfälligen aber notwendige Neubewertung der Migrationspolitik, islamistischer Umtriebe und der Gefahren durch Islamisierungträume für unsere freiheitliche Gesellschaft. Hier wünschte man sich, dass auch ECOLO/GRÜNE manche unliebsamen Realitäten zur Kenntnis nehmen.

    Dass den Grünen trotz gezeigtem Pragmatismus u.a. von der mit Abstand ideologischsten Parteienfamilie, den (Wirtschafts-) Liberalen… Ideologie vorgeworfen wird, ist hingegen ein realpolitischer Treppenwitz.

    Ein nicht unbedeutender Punkt ist die Tatsache, dass sich die Grünen gegen das momentan stattfindende Bashing nicht oder nur zögerlich zur Wehr setzen und ihre Rhetorik schwächelt.
    Besonders perfide wird dies zur Zeit in Eupen von Sympathisanten, Mitgliedern und KandidatInnen der CSP betrieben, die - aus christlicher Motivation? - eine wahre Dämonisierungskampagne gegen die Bürgermeisterin führen. Im christlichen Glauben, dass ihr auserkorenes Feindbild auch bereitwillig noch die andere Wange hinhält?
    Dass sie sich damit mitschuldig machen, am entstandenen Zerrbild von PolitikerInnen und diese in exponentiellem Rhythmus Zielscheibe von verbaler oder körperlicher Gewalt werden, scheint die CSP-Aktivisten nicht zu stören.
    Die unsäglichen Buhrufe gegen die Bürgermeisterin bei einer karnevalistischen Veranstaltung kamen aus genau dieser (schein-)heiligen Ecke. Dass sie damit das vermeintliche Werte-Fundament ihrer eigenen Politik verraten… So what?

    Man kann Frau Niessen und die ECOLO-PFF-SP+ Mehrheit für die Politik und Entscheidungen, die getroffen wurden kritisieren. Außer persönliche Verunglimpfungen und mehr als die Größe von Mülltüten und die nächtliche Straßenbeleuchtung fällt den Protagonisten spontan jedoch nicht ein.
    Wenn die CSP ihren Wahlkampf in Eupen auf dem Niveau fortsetzt, treffen sie vielleicht den aktuellen „links-grün versifften“ Zeitgeist (á la Oswald Schröder),dann jedoch gerät das große C in ihrem Namen, an das sie sich verzweifelt klammern, vollends zum inhaltsleeren Gekrakel.

  • Grüne sind Marxisten, und Marxisten sind schlechte Verwalter von öffentlichen Haben und Sein.
    Da praktisches Denken in der Politik immer besser ist als ideologische Fantasterei, wo Loyalität wichtiger ist als Kompetenz, verwundert es nicht, das die grünen Marxisten nichts auf die Reihe kriegen. Da es deren grüne sozialistische Gesellschaft glücklicherweise noch nicht gibt, bleibt uns die Möglichkeit die Willkür dieser realitätsfremden Weltverschlechterer dadurch abzustrafen, indem wir diese Unholde nicht mehr wählen. So geschehen vor ein paar Wochen.

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