Erstes Couchkonzert im GrenzEcho: Einfach zurücklehnen und genießen

Musik

Ein Konzert in Wohnzimmeratmosphäre im GrenzEcho: Gäste und Band kamen am Donnerstag dabei gleichermaßen auf ihre Kosten. | Foto: David Hagemann

Gemütliche Atmosphäre, entspannte Gäste und eine zufriedene Band: Das erste GrenzEcho-Couchkonzert mit Last Living Lion war am Donnerstagabend eine runde Sache. Am Ende gingen alle mit einem guten Gefühl nach Hause – und der Hoffnung, in Zukunft weitere musikalische Events dieser Art erleben zu dürfen.

Von Martin Klever (Text,) David Hagemann (Fotos) & Jérôme Wetzels (Videos)

Positive Rückmeldungen gab es für Last Living Lion nicht nur von den Besucherplätzen im zum Wohnzimmer umgestalteten Archiv des GrenzEcho. Auch im Netz erntete die Eifeler Band für ihren Auftritt am Eupener Marktplatz jede Menge Lob. „Genial“, „sensationeller Auftritt“ oder „sehr coole Aktion“ hieß es dort. Per Livestream konnten Zuhörer den Gig verfolgen. Und das taten so manche aus ziemlich entlegenen Gegenden, wie aus der Kommentarleiste abzulesen war. So erfreuten sich selbst Ostbelgier, die in Utah und Abu Dhabi weilen, an der Akustik-Show des Quartetts.

Zeitgleich lauschten die 20 Besucher, die sich ihren Konzertbesuch durch eine Gewinnspielteilnahme gesichert hatten, aus nächster Nähe den Songs der Band. Und das auf ziemlich entspannte Weise. Platz gab es genug, sodass es sich jeder auf einem Sofa bequem machen konnte. Dazu wahlweise ein Gläschen Wein oder eine Flasche Bier in der Hand sowie Käsewürfel, Oliven und Chips in Reichweite. Eine Auswahl, die im heimischen Wohnzimmer wohl eher die Luxusvariante bedeutet, an diesem Konzertabend aber zur umfangreichen Grundausstattung gehörte. Zurücklehnen und genießen fiel den Gästen somit nicht schwer.

Und gleich mit dem Opener „Cinnamon Eyes“ war das Eis zwischen Publikum und Band gebrochen. Yves Paquet und seine Mitstreiter präsentierten sich vom Start weg als charmante Unterhaltungskünstler. Auf das verträumte Stück „Road to Norway“ folgte das melancholische „Nova Manhã“. „Wir nehmen euch mit in eine typische brasilianische Kneipe“, versprach Yves Paquet – und die Zuhörer nahmen diese Einladung gerne an. Es sollte nicht der einzige Ausflug in südländische Gefilde bleiben. „Aus Lateinamerika kommt einfach so viel gute Musik“, erklärte der Frontmann sein Faible.

Indes: Es waren vor allem die poplastigen Eigenkreationen von Last Living Lion, die besonders gut ankamen. Allen voran das flottere „We spent hours“, das die Zuhörer sogar aus ihren Sofas riss und sie zum Tanzen animierte. Klar, dass nach dem 45-minütigen Set auch Zugaben nicht fehlen durften. Und wer dann immer noch nicht genug hatte, konnte nach der Show mit den Musikern ein wenig fachsimpeln. Bei einem Gläschen Wein und ein wenig Knabberzeug, ganz gemütlich auf der Couch.

Das gesamte Konzert als Video

Set-Liste & Timetable

  • 00:05: Begrüßung der Zuschauer und Vorstellung der Band-Mitglieder
  • 04:00:-Start des Facebook-Livestreams-
  • 04:09: Cinnamon Eyes
  • 09:03: Road to Norway
  • 14:17: Nova Manhã (Hip-Hop Remix)
  • 19:20: Mi Gente / Cold As Ice (Last Living Lion Cover)
  • 23:04: Deep in Love
  • 28:05: All in My Head
  • 33:11: We Spent Hours (Rockabilly Version)
  • 37:25:-Ende des Facebook-Livestreams- Beginn der Zugaben
  • 38:07: Come Home
  • 42:14: Young Love
  • 47:10: Danksagungen und Abschied

Facebook-Livestream-Video

360°-Rundum-Ansicht

Kommentare sind geschlossen.