Tihange-Gegner reichen Beschwerden ein

Bewegung

Etwa 170 Personen reichten am Samstag bei der Polizei in Eupen Beschwerden ein. | Foto: Klaus Schlupp

Eine Mischung aus Volksfest und „Republik Freies Wendland“, den Demonstrationen gegen das Atommüllendlager im deutschen Gorleben zu Beginn der 1980er Jahre,  herrschte am sonnigen Samstagnachmittag im Polizeikommissariat Eupen in der Herbesthaler Straße.

176 Atomkraftgegner – davon zehn Prozent aus Belgien, der Großteil aus Deutschland sowie auch aus den Niederlanden – hatten bis 15.30 Uhr Beschwerden für den Prokurator des Königs in Huy dort abgegeben. Die Beschwerden wegen „Gefährdung meiner Person“ richten sich an die Adressen des Innenministers Jan Jambon (N-VA), Betreiber Electrabel und die belgische Atomaufsichtsbehörde FANK.

Weil die Reaktoren in Tihange und Doel zahlreiche Haarrisse aufweisen, werfen die Atomkraftgegner der Regierung vor, die Sicherheit der Bevölkerung zu vernachlässigen.

Weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. (ks)

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