Indien stellt Vergewaltigung von Kindern unter Todesstrafe

Erlass

In Indien stellt ein neuer Erlass die Vergewaltigung von Kindern unter zwölf Jahren unter Todesstrafe. | Foto: photonews

Vergewaltigung von Kindern kann in Indien in Zukunft mit dem Tod bestraft werden. Die indische Regierung brachte am Samstag angesichts landesweiter Proteste nach mehreren tödlichen Vergewaltigungen einen Erlass mit der Einführung der schärferen Strafe auf den Weg, wie der amtliche Fernsehsender Doordarshan News meldete.

Dieser Erlass stellt die Vergewaltigung von Kindern unter zwölf Jahren unter Todesstrafe. Bislang konnte maximal eine lebenslange Haftstrafe verhängt werden. Das Parlament muss nun innerhalb eines halben Jahres die Gesetzesänderung bestätigen und dauerhaft einführen.

Die Vergewaltigung und Ermordung einer Achtjährigen in Kaschmir im Januar hatte landesweites Entsetzen ausgelöst. Dieses Verbrechen war jedoch bei weitem kein Einzelfall. Allein vergangene Woche wurden vier ähnliche Fälle gemeldet. Verhängt werden kann die Todesstrafe in Indien für Terrorismus, Mord, Beihilfe zum Selbstmord eines Kindes sowie Vergewaltigung, wenn diese zum Tod des Opfers oder zum Wachkoma führt. (dpa)

  1. …nicht mehr wie richtig! Aber was ist mit den über 12-jährigen? Es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen das dies ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung ist. Auch die anderen aufgeführten Delikte die zur Todesstrafe führen können sind eindeutig richtig…Bravo Indien! Bravo Herr Modi!

  2. Und Sie meinen, wenn lebenslange Haft (in indischen Gefängnissen wahrscheinlich kein Erholungsurlaub) nicht von solchen Verbrechen abschreckt, würde die Todesstrafe das tun?

    Wenn dem so wäre, dürfte es in Indien doch gar keine Verbrechen mehr geben, wie sie am Ende des Artikels aufgezählt werden und wofür die Todesstrafe bereits besteht.

    1. Herr Schleck, seine Kuschelpädagogik und die Realität… Immer, egal worum es geht, schützt er die Täter. Woher rührt Ihr Hass auf die Normalität, Herr Schleck? WOHER? Alles Fremde und Deviante begrüssen Sie; Worte für Opfer liest man in Ihren „Kommentaren“ nie. Wenn störende Minderheiten und Devianten genau so viele Rechte geniessen wie die Normalen, dann ist es das Ende der „Demokratie“. Und das ist schon lange im Gange, nicht zuletzt weil es Idealisten wie Sie gibt, die den Liberalismus soweit treiben, dass dieser die Gesellschaft in den Abgrund des Hyperindividualismus stürtzt. Sie müssen Schlimmes erlebt haben um einen soclhen Hass auf eine normale Gesellschaft in sich zu schüren. Armer Mann!

    2. Herr Halmes, abgesehen davon, dass sie Herrn Schleck persönlich angreifen und diffamieren, ist ihre Taktik, jemandem das Nichtgesagte vorzuwerfen, weil er es nicht gesagt hat, völlig absurd.
      Dass sie hier ein ernstes Thema dafür missbrauchen, ihren Frust an einer Person auszulassen, zeugt auch nicht gerade von Weitblick.
      Ich gebe Herrn Schleck recht, denn wenn Todesstrafen so effizient wären, würden sie noch immer überall auf der Welt verhängt; nur die wenigsten bezeihungsweise auch autoritärsten Staaten halten allerdings daran fest, eine Barbarei mit einer anderen zu Bestrafen, was allerdings nicht zum gesellschaftlichen Fortschritt beiträgt, sondern diese Staaten eher im dunklen Mittelalter verharren lässt.
      Indien wäre besser beraten, Männern elementarsten Respekt gegenüber Frauen beizubringen, ihnen zu verstehen zu geben, dass Frauen und Männer ebenbürtige Menschen sind, und so das Problem bei der Wurzel anzupacken.

  3. Lieber Herr Jean-Claude Halmes (23. April 2018 um 9:26)
    Danke, danke für diese weise Worten…
    Für ungefähr die gleichen Sätze wurde ich vor einige Wochen fast gekreuzigt(Herr Schleck und Herr Leonard).
    Damals war dass Thema, dass Gerichtsverfahren des Abdel…usw…bzw. die Schießerei in Bxl…So nach dem moto „Rechstaatlichkeit“ und anderes Linkes Gedöns.

    1. Keiner wollte sie kreuzigen Herr Piersoul, sondern sie nur von ihrem Weg in die Barbarei abhalten.
      Wenn sie Rechtsstaatlichkeit (nicht Rechstaatlichkeit) als „linkes Gedöns“ verstehen, zeugt dies nicht nur von ihren staats- und bürgerkundlichen Defiziten, sie disqualifizieren sich selbst für jede Diskussion, in der es nicht um Rachegefühle und Lynchjustiz geht, sondern um die Errungenschaften unserer „abendländischen“ Kultur.
      Zum Thema Todesstrafe erübrigt sich auch deshalb mit ihnen, aber auch mit Herrn Halmes jeder sinnvolle Meinungsaustausch, da er offensichtlich nicht auf Grundlage der Werte einer aufgeklärten, humanistischen – oder wie Herr Halmes sagt – „normalen“ Gesellschaft stattfinden kann.

    2. Natürlich müssen wir die Schwächsten schützen. Deshalb ist Rache aber noch lange kein Menschenrecht. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ hat schon ein weiser Mann vor 2000 Jahren infrage gestellt.

  4. @ J.-C. Halmes
    Ihre persönlichen Pöbeleien, die von keinerlei Sachargumenten getrübt sind, sind derart grotesk und lächerlich, dass eine Antwort sich erübrigt. Der „arme Mann“ sind Sie selber.

    @ R. Piersoul
    Ach, Sie waren das mit dem „rechtstatig Gelaber“ vor ein paar Wochen. Wie man sehen kann, ist es jetzt ebenso sinnlos wie damals, zu versuchen, rational mit Ihnen zu diskutieren.

    Nur so viel: Sie beide sollten schleunigst eine Zeitmaschine besteigen und sich in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückkatapultieren lassen. Da hätten Sie mit Ihren Ansichten bestimmt Karriere gemacht, als das „gesunde Volksempfinden“ mit „Minderheiten und Devianten“ kurzen Prozess machte, ganz ohne lästige Behinderung durch „Rechstaatlichkeit und anderes linkes Gedöns“.

    Was die Todesstrafe angeht, so wird sie in keiner westlichen Demokratie mehr praktiziert, mit Ausnahme der USA, aber selbst dort nimmt die Zahl der Hinrichtungen ab, auch wenn vor allem der Bundesstaat Texas und allgemein die Südstaaten es sind, die den Henker noch nicht arbeitslos werden lassen (*).

    Ja, sogar Erdogan hat sie in der Türkei bis jetzt nicht wieder eingeführt, trotz entsprechender Drohungen.

    Wer sich kundig machen will, statt weiter seine Vorurteile zu pflegen, findet hier Lesestoff:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_Vereinigten_Staaten

    (*) Letztes Beispiel: Alabama lässt einen Greis von 83 Jahren durch Giftspritze hinrichten, für zwei Morde aus dem Jahre 1986 und nach mehr als 20 Jahren in der Todeszelle!
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-todesstrafe-alabama-richtet-83-jaehrigen-hin-a-1203882.html

  5. Das Träumer-Triumvirat ist wieder vereint. Vermutlich wird es auch Milde verlangen für den wahnsinnigen Moslem, der soeben in Toronto Rasenmäher gespielt hat und 10 Menschen ins Jenseits befördert hat. Jeden Tag, nicht zuletzt wegen des Islams, wird die Welt grausamer, und die Heiligen 3 plädieren dezidierter, jeden Tag, für Verständnis und Barmherzigkeit. 180° von der Vernunft. Weiter so, ihr Komplizen, die Welt wird besser! Doch, doch!

  6. Ich melde mich zwar zum ersen Mal hier zu Wort, lese aber schon lange regelmässig die Kommentare. Ich kann den Kritikern vom Triumvirat Schleck-Leonard-Hezel nur zustimmen. Sie setzen den „Menschen“ in den Mittelpunkt ihrer… (falsch verstandenen) humanistischen Doktrin und doch sind Ihnen das Gesetz und das System an sich wohl das Allerheiligste, was es gibt. Ein Paradox, nicht? Besonders Herr Hezel scheint das Gesetz und das System an sich mit fast religiösem Eifer anzubeten. Welch ein Weg, seitdem die Gesellschaftskritiker 1999 in Seattle es schafften, dieses System zu „blockieren“ – symbolhaft, natürlich. Seitdem sind die Anti-Globalisten zu den eifrigsten Verteidiger des zerstörerischen Globalismus geworden. Denken wir an Hamburg. Denn der Globalismus, das ist heute vor allem die provozierten, finanzierten, geförderten und geforderten Einwanderungen aus muslimischen-afrikanischen Länder in Europa und den Westen im Allgemeinen. Der Globalismus, das ist nicht mehr nur Wirtschaft, sondern die gewollte Zerstörung der europäischen Kulturen und der erzwungene Kniefall vor dem Islam, hier. Auch fordert das Triumvirat die totale Abschaffung des Christentums und gleichzeitig fordert es mit aller Härte die Aufnahme des Islams, hier. Denn die Aufnahme von Massen von Moslems bedeutet NICHTS anderes als die Aufnahme des Islams. Nein, die Demokratie KANN das nicht aushalten. Denn dem Volk wird das alles auferzwungen. Also NIX Demokratie. Ach ja, Wahlen, und so. Tss, tss… Nur in den Ländern, wo es auch politische Alternativen gibt (V4, Österreich, Italien, ein bisschen auch Norwegen und Dänemark) tut sich etwas, gegen den Multikulti-Wahn der EU.
    Wie der britische Autor Murray wohl schreibt: The strange death of Europe! Not with me, Sir, ich bin, wie die grosse Mehrheit, für eine 180° Wende. Und ist mir das Gesetz ziemlich… Schnuppe!
    Und, noch etwas, Herr Hezel: Sie beleidigen regelmässig MILLIARDEN von Menschen, also kommen Sie nicht mit Ihrem dummen Argument, ich würde Herrn Schleck „diffamieren“.

    1. Herr Halmes, bzgl. der „Milliarden“ (sie brauchen nicht zu schreien): Religionen und Götter sind Ideen.

      Ideen kann man nicht beleidigen.

      Sich über Ideen lächerlich zu machen, ist freie Meinungsäußerung und keine Beleidigung. Ich mache mich darüber lächerlich, was Personen denken bzw. glauben (also ihre Ideen), nicht darüber, wer sie als Mensch sind.

      Irgendwann wird auch ihnen dieser Unterschied einleuchten.

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