Arbeitslosenquote in der DG erstmals seit zehn Jahren wieder unter sieben Prozent

Beschäftigung

Die Arbeitslosenquote in Ostbelgien ist erstmals seit Juni 2008 unter die Marke von sieben Prozent gesunken, teilte das Arbeitsamt am Montag mit. | Foto: David Hagemann

Ende März 2018 waren in Ostbelgien 2.323 Vollarbeitslose gemeldet. Damit ist die Zahl wieder gesunken im Vergleich zum Februar (-86 Personen). Die Arbeitslosenquote fällt erstmals seit Juni 2008 wieder unter die Marke von sieben Prozent.

Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes der DG (ADG) Ende März 1.197 Männer (-68 im Vergleich zu Februar) und 1.126 Frauen (-18 Personen) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Das ergibt insgesamt einen Rückgang im Vergleich zum Vormonat um etwa 3,6 Prozent. In den anderen belgischen Regionen ist die Arbeitslosigkeit im März ebenfalls gesunken (-2,6% im belgischen Durchschnitt).

Arbeitslosenquote in der Eifel beträgt 3,2 Prozent und ist damit so niedrig wie zuletzt Mitte 2004.

Die Arbeitslosenquote in Ostbelgien beträgt 6,9 Prozent und ist damit erstmals seit Juni 2008 unter die Marke von sieben Prozent gesunken. Bei den Männern beträgt die Quote 6,6%, bei den Frauen 7,2%. Auch im Vergleich zum Vorjahr hält die positive Entwicklung der letzten Monate an: Ende März waren 252 Arbeitsuchende weniger gemeldet als im März 2017. Dies entspricht einem Rückgang um knapp zehn Prozent. In der Eifel sind im Schnitt 13,4% weniger Arbeitsuchende eingetragen, im Norden sind es rund 9% weniger. Damit liegt die Arbeitslosenquote im Norden bei 9,4%, in der Eifel bei 3,2%. So niedrig sei die Quote in den südlichen Gemeinden Ostbelgiens zuletzt Mitte 2004 gewesen, teilte das Arbeitsamt weiter mit.

In den anderen Regionen des Landes sei der Rückgang zum Vorjahr allerdings noch etwas ausgeprägter, hieß es: Im Landesschnitt sind 11,2% weniger Arbeitsuchende gemeldet als im März 2017, in Flandern und der Wallonie sind es sogar rund 11,8% weniger. Der Rückgang betrifft quasi alle Kategorien, Altersgruppen und Ausbildungsniveaus, das heißt selbst bei den Langzeitarbeitslosen, Älteren und Niedrigqualifizierten sinkt die Arbeitslosenzahl.

So liegt beispielsweise die Zahl der Langzeitarbeitslosen (mehr als ein Jahr lang ohne dauerhafte Beschäftigung) um rund 7,5% niedriger als im März 2017. Dennoch mache diese Gruppe weiterhin mehr als die Hälfte (knapp 53%) der Arbeitsuchenden in Ostbelgien aus. Auch bei den Arbeitsuchenden über 50 Jahre liegt im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um rund 3% vor. Allerdings ist der Anteil dieser Altersgruppe mit über 38% der Arbeitsuchenden so hoch wie nie, da die jüngeren Altersgruppen noch stärker vom Rückgang profitieren. (red)www.adg.be

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