Faszinierend, wie Politiker immer wieder ihre teuren Aktivitäten verteidigen. Da leistet sich ein Parlament für rund 78.000 Menschen einen Parlamentspräsidenten, der die Allgemeinheit im Jahr mehr als eine Viertelmillion Euro kostet. Ein, wie ich finde, enormer Luxus für eine so kleine Gemeinschaft.
Daneben wird für eine weitere Person die Mitgliedschaft im Senat, dessen Notwendigkeit von vielen bezweifelt wird, für 8 Sitzungen jährlich mit einem ähnlichen Betrag honoriert. Auf den vernünftigen Vorschlag, beide (überbezahlten) Posten zusammen zu legen, gibt es die unverfrorene Antwort: Das macht niemand so nebenbei.
Angesichts der Aktivitäten der beiden Politiker und der damit verbundenen Kosten wirklich eine Unverschämtheit, die nur weitere Politikverdrossenheit nach sich zieht.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang, welchen wirklichen Mehrwert die Aktivitäten der genannten Politiker denn der Allgemeinheit gebracht haben, für immerhin insgesamt fast eine halbe Million Euro pro Jahr.
Schade, dass nur Vivant hier immer wieder auf Missstände hinweist. Da würde ich mir auch von den anderen Parteien mehr Verantwortungsbewusstsein wünschen. So bleibt leider (wieder einmal) der Eindruck vom gierigen Selbstbedienungsladens Politik.