Lager der MotoE-Maschinen brennt ab

Motorsport

Xavier Siméon dürfte aufgrund des Brands keine gute Laune haben. | Foto: Photo News

Ein Brand hat in der Nacht zum Donnerstag im spanischen Jerez das komplette Lager der MotoE-Rennmaschinen vernichtet. Das teilte der Veranstalter am Donnerstag mit. Die rein elektrisch angetriebenen Motorräder sollen von Mai an im Rahmenprogramm der Motorrad-Weltmeisterschaft fahren. Die Premiere der Serie ist nach der Feuerkatastrophe jedoch in Gefahr.

Bei dem Großbrand wurden alle Einsatzmaschinen, deren Ladestationen und die kompletten Ausrüstungen der Teams zerstört. Menschen kamen laut offiziellen Angaben nicht zu Schaden. Eine Untersuchung soll klären, wie es zu dem Zwischenfall kam. Der geplante Saisonstart sollte Anfang Mai in Jerez erfolgen. Bei fünf der 19 WM-Rennen soll die MotoE an den Start gebracht werden. Dazu zählt auch der Grand Prix auf dem Sachsenring. Zwölf Teams mit 17 Fahrern und einer Fahrerin nehmen an der Serie teil. Mit Xavier Siméon ist auch ein Belgier dabei. „Ich glaube nicht, dass die WM stattfinden kann“, sagte der Ex-MotoGP-Fahrer am Donnerstag. Die Einheitsmotorräder stellt der italienische Hersteller Energica. Die Zweiräder sind bis zu 250 km/h schnell und bringen 150 PS auf die Straße. Binnen 20 Minuten sollen die Batterien mit Hilfe von Schnell-Ladestationen 80 Prozent ihrer Kapazität erreichen. (dpa/mv)

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