Jetzt offiziell: Thierry Henry verlässt die Roten Teufel

Fußball-Nationalmannschaft

Thierry Henry (rechts) bei seinem letzten Einsatz für die Roten Teufel, dem Spiel gegen die Schweiz, im Gespräch mit Trainer Roberto Martinez. Foto: Belga

Roberto Martinez und die technische Kommission des belgischen Fußballverbandes sind auf der Suche nach einem Nachfolger für den bisherigen Co-Trainer der Nationalmannschaft, Thierry Henry. Am Samstag kündigte der französische Club AS Monaco offiziell an, dass Henry dort das Traineramt übernehmen wird.

Der 41-jährige Henry hatte 2016 bei den Roten Teufeln als „T3“ begonnen. Er wurde vor allem von den Angriffsspielern sehr geschätzt, denen er viel von seiner Erfahrung als Spieler mitgeben konnte. Als Graeme Jones nach der WM seinen Vertrag als „T2“ kündigte, war Henry dessen Nachfolger geworden – dies also nur für wenige Monate.

Ein Sprecher des Fußballverbandes bestätigte den Weggang von Henry und kündigte an, dass die technische Kommission jetzt einen Nachfolger suchen werde. Wie lange das dauere, könne man noch nicht sagen. Man stehe zeitlich nicht unter Druck. Vorerst gelte die ganze Konzentration der Nationalmannschaft dem nächsten Spiel am kommenden Dienstag gegen die Niederlande. Die nächsten Spiele in der Nations-League finden am 15.11 (zuhause gegen Island) und 18.11. (auswärts in der Schweiz) statt.

Bereits am Freitagabend nach dem Spiel gegen die Schweiz, das die Roten Teufel mit 2:1 gewannen, war durch die emotionalen Abschiedsszenen vor der Trainerbank und auf dem Spielfeld deutlich geworden, dass der bereits mehrfach angekündigte Weggang von Henry jetzt wohl Wirklichkeit wird. Auch Roberto Martinez hatte den bevorstehenden Abschied des einstigen französischen Welt- und Europameisters schon angedeutet: „Er hat sehr viel für uns getan, und ich bin stolz auf seine Arbeit bei den Roten Teufeln“, sagte er nach dem Spiel. (belga)

Den Bericht zum Sieg gegen die Schweiz finden Sie hier: Lukaku lotste Belgien zum 2:1-Sieg

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