Wird sechste Etappe (Vesoul – Troyes, 216 km) Sprinterbeute?

Tour de France

Hat Andre Greipel diesmal das letzte Wort? | Foto: belga

Mit 216 Kilometern ist diese sechste Etappe die zweitlängste der diesjährigen Tour de France.

Es ist die erste von zwei langen Flachetappen, die Mannschaften wie Quick-Step, Lotto, FDJ, Dimension Data oder Cofidis in ihrer Tour-Agenda angekreuzt haben dürften.

Auf dem Weg vom Département Haute-Saône in das Aube-Département müssen die Tour-Teilnehmer zwei Bergwertungen der vierten Kategorie, bei Rennkilometer 69 und bei Rennkilometer 154, bewältigen. Bei 6,3 beziehungsweise 4,4 Prozent durchschnittlichem Steigungsgrad ist jedoch nicht unbedingt damit zu rechnen, dass an diesen Stellen Vorentscheidungen fallen.

Troyes, die Hauptstadt des Départment Aube, hat bereits eine lange Tour-Geschichte. In dieser 60.000-Menschen-Stadt wurden seit 1947 bereits fünf Tour-Etappen entschieden. Sechs Mal fiel in Troyes der Startschuss einer Etappe. Den letzten Abstecher nach Troyes machte die Tour 2005. Letzter belgischer Etappensieger in Troyes war Rik Van Looy 1963.

Tour-Generaldirektor Christian Prudhomme wirft folgenden Blick auf diese sechste Etappe: „Freunde des Sprints werden diese Etappe ganz genau anschauen und Freude haben an dem Szenario, das die Sprintspezialisten auf dieser flachen Strecke erwartet. Bei der Fahrt über das Plateau de Langres und durch Colombey-les-Deux-Eglises will die Verfolgung der Ausreißer wohl geplant sein. Die ’Züge’ werden die ganze Breite der für sie maßgeschneiderten Straßen im Zentrum von Troyes nutzen können.“

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