Geniez Etappensieger – Jesus Herrada im Roten Trikot

Vuelta

Thomas De Gendt musste mit der Auszeichnung als angriffslustigster Fahrer vorliebnehmen. | Foto: afp

Obwohl sich gleich vier belgische Radprofi bei der zwölften Etappe der Vuelta in der 18-köpfigen Ausreißergruppe des Tages befanden, reichte es am Ende nicht zu einem belgischen Etappensieg.

Wie schon am Tag zuvor hat eine große Ausreißergruppe diese Etappe geprägt: Als Erster überquerte dabei der Franzose Alexandre Geniez (Ag2r La Mondiale) den Zielstrich. Er setzte sich im Sprint knapp vor Dylan van Baarle (NL/Sky) durch. Dritter wurde Mark Padun (Ukr/Bahrain-Merida) vor den Belgiern Dylan Teuns (BMC) und Victor Campenaerts (Lotto Soudal) sowie Davide Formolo (Bora-hansgrohe). Das Sextett hatte sich im Finale aus der ursprünglich 18-köpfigen Gruppe des Tages abgesetzt. Dries Devenyns (Quick Step) und Thomas De Gendt (Lotto) landeten auf den Plätzen acht und neun.

Geniez und van Baarle kollidierten kurz nach dem Ziel heftig mit einem Streckenposten und kamen zu Fall, Geniez absolvierte die Siegerehrung unter Schmerzen.

Mann des Tages war neben Geniez aber der Tages-16. Jesus Herrada (Cofidis). Der Spanier war als Gesamt-22. mit 5:45 Minuten Rückstand auf das Rote Trikot von Simon Yates (Mitchelton-Scott) in die Etappe gestartet und übernahm in Faro de Estaca de Bares die Gesamtführung vom Briten. Denn die Ausreißergruppe hatte zwischenzeitlich mehr als elf Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld herausgefahren, und auch wenn Herrada am Ende nicht mehr mit den Besten seiner Begleiter mithalten konnte, so holte er mehr als neun Minuten gegenüber Yates und Co. heraus.

Am Freitag führt die Vuelta zurück ins Hochgebirge, die 13. Etappe endet nach 174,8 km mit einer Bergankunft auf dem 1600 m hohen Alto de Camperona. Auf dieser und den drei folgenden Etappen mit drei weiteren Gipfelankünften und einem Einzelzeitfahren wird die Vorentscheidung über den Vuelta-Sieg fallen. (rsn/jph)

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