England unterliegt Spanien

Nations League

Um Luke Shaw musste man sich zunächst Sorgen machen, doch der 23-Jährige gab am Sonntag selbst Entwarnung.

Englands neue Fußball-Helden haben im ersten Spiel nach der erfolgreichen Endrunde in Russland einen Dämpfer kassiert. Der WM-Vierte verlor das Topspiel der Nations League am Samstag gegen Ex-Weltmeister Spanien im Wembley-Stadion mit 1:2 (1:2).

In London feierte Spaniens neuer Auswahlcoach Luis Enrique einen Einstand nach Maß, das Spiel wurde allerdings überschattet durch eine offenbar schwere Kopfverletzung von Englands Luke Shaw. Der Außenverteidiger prallte mit Daniel Carvajal aneinander und musste auf einer Trage abtransportiert werden. Shaw gab am Sonntag selbst Entwarnung: „Danke für die Liebe und die Unterstützung. Mir geht es gut, und ich befinde mich in besten Händen. Ich bin ein Kämpfer und werde schon bald zurück sein“, twitterte der 23-Jährige.

Zuvor hatte Manchester Uniteds Jungstar Marcus Rashford (11.) die Gastgeber früh in Führung gebracht, Spanien antwortete durch Saul Niguez (13.) und Rodrigo (32.) aber noch vor der Pause.

„England wird aufgezeigt, dass es immer noch weit hinter den Topteams steht, Spanien dominiert beim UEFA-Nations-League-Auftakt“, schrieb die britische Zeitung „Telegraph“ am Sonntag. Das war „ein brutaler Realitätscheck“ hieß es auf der Website der BBC. So sah es auch Nationaltrainer Gareth Southgate, der schon vor dem Spiel vor zu hohen Erwartungen gewarnt hatte. „Wir machen uns nichts vor“, stellte er klar. „Wir stehen immer noch am Anfang von dem, was wir erreichen wollen. Das war ein harter Test in Sachen Pressing und (gegen) ein Team, das sehr gut im Ballbesitz ist.“

Spanien bejubelte das erfolgreiche Debüt von Ex-Barça-Coach Luis Enrique mit der Selección. Besonderes Lob galt De Gea, der nach der verpatzten WM einiges wieder gut mach konnte. „Er hat uns gerettet“, sagte Torschütze Rodrigo mit Blick auf die zahlreichen guten Paraden des 27-Jährigen. Verteidiger Nacho fügte hinzu: „Er ist eine Nummer eins und wir haben totales Glück, dass wir ihn haben.“

(sid/dpa)

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