Gladbach: Pléa kommt, Vestergaard geht

Bundesliga

Borussia Mönchengladbach stößt bei Transfers in neue Sphären vor.

Der deutsche Fußball-Bundesligist bestätigte am Freitag den Wechsel von Alassane Pléa. Der 25 Jahre alte Angreifer unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Medienberichten zufolge soll Borussia die Club-Rekordsumme zwischen 23 und 25 Millionen Euro an Pléas bisherigen Arbeitgeber OGC Nizza zahlen. Mit dem Abgang von Jannik Vestergaard zum FC Southampton wird der Einkauf von Pléa jedoch nahezu refinanziert.

In den vergangenen zwei Jahren spielte Pléa an der Cote d’Azur unter dem ehemaligen Gladbacher Trainer Lucien Favre.

Der 1,81 Meter große Stürmer erzielte in der vergangenen Saison 16 Tore. Pléa spielte wegen Balotellis zentraler Position meist auf dem linken Flügel, kann aber auch die von Borussia gesuchte Position des Mittelstürmers spielen. Zuvor hatte sich Mönchengladbach bei den Personalplanungen auf die Defensive konzentriert. Es wurden Andreas Poulsen (Dänemark) für die linke und der Schweizer WM-Teilnehmer Michael Lang für die rechte Abwehrseite verpflichtet.

Möglicherweise muss Sportdirektor Eberl für Trainer Dieter Hecking noch nach einem Innenverteidiger suchen. Denn der fünfmalige deutsche Meister ließ Abwehrspieler Vestergaard in die englische Premier League nach Southampton ziehen, wo er einen Vierjahresvertrag erhielt. Die Ablösesumme für den Dänen soll deutlich über 20 Millionen Euro liegen. Nur der Verkauf von Granit Xhaka im Sommer 2016 an den FC Arsenal für 43 Millionen Euro brachte mehr Geld ein. (dpa)

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