Elfmeter statt Pause: Videobeweis sorgt für Chaos

1. Bundesliga

Die Spieler waren schon in der Kabine, Elfmeter gab es trotzdem. | Foto: dpa

Der Videobeweis hat der Fußball-Bundesliga im Montagabendspiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg den nächsten großen Aufreger beschert.

Nach einem zunächst nicht geahndeten Handspiel von Freiburgs Marc Oliver Kempf hatte Schiedsrichter Guido Winkmann schon zur Halbzeit gepfiffen. Die Freiburger Mannschaft war schon in der Kabine, da schaute sich Winkmann die Szene nach einem Gespräch mit Video-Assistentin Bibiana Steinhaus noch einmal an und entschied auf Strafstoß. Er bat die Freiburger zurück auf den Platz und Pablo De Blasis traf zum 1:0 für den FSV. „Das müssen wir akzeptieren. Es wird immer kurioser“, sagte SC-Sportvorstand Jochen Saier bei Eurosport. „Aber es ist schon regelkonform.“

Nach der Pause schraubte de Blasis den Spielstand auf 2:0 hinauf. Der Mainzer Sieg im letzten Montagsspiel der Saison bringt zudem den Hamburger SV und den 1. FC Köln ganz nah an den Abgrund zur 2. Liga. Der Rückstand des HSV auf Freiburg auf dem Relegationsplatz beträgt acht Punkte. Köln ist bei noch vier ausstehenden Spielen sogar neun Zähler zurück. Mainz belegt punktgleich zwischen dem VfL Wolfsburg und Freiburg den 15. Platz.

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