CHIO: Deutschland siegt beim Nationenpreis, Belgien auf Platz sechs

Pferdesport

Die deutsche Reiterin Laura Klaphake auf dem Pferd Catch me if you can old freut sich über ihren fehlerfreien Ritt. Foto: dpa

Der deutsche Bundestrainer strahlte und schwärmte nach dem CHIO-Hattrick seiner Jungen Wilden. „Das ist sensationell“, kommentierte Otto Becker den deutschen Sieg beim Nationenpreis des Aachener CHIO: „Das ist eine geile Truppe.“ Belgien, das zu den Favoriten zählte, landete nur auf Platz sechs.

Mit zwei Debütantinnen gewann die Gastgeber-Equipe am Donnerstagabend den traditionsreichen Nationenpreis der Springreiter in Aachen. Die Mannschaft setzte sich nach den Erfolgen in den beiden Vorjahren erneut durch und sicherte sich den Sieg vor Irland und den Niederlanden. „Ich bin total happy“, sagte Becker: „Ich wusste, dass es knapp wird. Aber so ist es unglaublich.“

Er lobte vor allem seine beiden Debütantinnen: „Wir cool die waren, das war einfach unglaublich.“ Begeistert nach ihrer Premiere vor 40.000 Zuschauern war die 24 Jahre alte Laura Klaphake. „Vor so einer Kulisse, das war der Wahnsinn“, schwärmte die junge Reiterin: „Wie die Leute hier mitfiebern, ist einfach toll.“ Und das Stadion feierte zwei fehlerfreie Runden der Reiterin aus dem niedersächsischen Steinfeld. „Ich kann das noch gar nicht glauben“, gab Klaphake zu.

Die Anspannung bei ihrem Debüt war auch Simone Blum anzusehen. „Als ich drin war, ging es aber“, berichtete die 28-Jährige aus Zolling. Mit vier Strafpunkten, einem „blöden Roller“ an einer Planke, kam Blum aus der ersten Runde. In der zweiten blieb sie mit ihrer Stute sogar makellos. „Das war ein Wahnsinns-Gefühl, ich bin total glücklich“, kommentierte sie.

Die belgische Equipe, die in diesem Jahr schon drei Siege bei Nationenpreisen eingefahren hatte, ging in Aachen als Mit-Favorit an den Start. Die Equipe mit  Nicola Philippaerts, Yves Vanderhasselt, Grégory Wathelet und Pieter Devos lag nach der ersten Runde auf dem dritten Rang. Im zweiten Umlauf lief es dann schlechter und das Team rutschte auf den sechsten Rang ab. (dpa/belga)

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