CHIO: Abschied der Nationen am Sonntag – 40.000 Zuschauer bejubeln die Reiter

Reitsport

Ein CHIO wie ein Sommernachtstraum mit Spitzensport, gesellschaftlichen Höhepunkten und vielen fantastischen Leistungen zum Abschluss ist am Sonntag zu Ende gegangen.

Vergleiche mit Wimbley und Wimbledon gab es in diesen Tagen in der Soers immer wieder. Koch Johann Lafer kreierte sogar eigens ein neues Dessert für das Weltfest des Pferdesports, die Cavalettis mit Blätterteig und Himbeercreme. „Wir wollen damit gerne so etwas wie die Erdbeeren in Wimbledon schaffen“, erklärte er lachend im Gespräch beim Treffen mit dem Aachener Sternekoch Christof Lang.

Nach dem Sieg des deutschen Springreiters im Großen Preis von Aachen im ausverkauften Springstadion am Sonntagnachmittag verabschiedete das Publikum die rund 70 Reiter und 300 Pferde mit Fähnchen und den traditionellen weißen Taschentüchern. Zu den Klängen von „Muss I denn zum Städtele hinaus“ jubelten die 40.000 Zuschauer den Reitern zu. Natürlich stand auch das CHIO-Maskottchen Karli zwischen den Pferden und Reitern. Turnierdirektor Frank Kemperman zog ebenfalls ein positives Fazit der Tage in der Soers. Selten war das Turnier von solch gutem Wetter gesegnet. Verfolgten früher die Familien das sportliche Geschehen mit Butterbroten und Kaffeekanne auf der Picknickwiese, ist das Aachener Reitturnier heute ein internationales Event der Spitzenklasse. Das nächste Weltfest des Pferdesports findet ab dem 12. Juli 20219 in der Aachener Soers statt. (nk)


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