Wasserstand der Amel stark angestiegen – Von Betreten der Wälder abgeraten

Unwetter

Am Ortseingang von Deidenberg waren mehrere Felder am Rande der Amel überschwemmt. | Foto: Allan Bastin

Die Amel ist am Dienstag in der gleichnamigen Gemeinde stellenweise aus ihrem Bett getreten.

Bei Deidenberg waren mehrere Felder überschwemmt. Auch in Montenau war der Anstieg des Pegels entlang der Schützenhalle deutlich zu erkennen. Übergeschwappt ist das Wasser im Laufe des gestrigen Tages dort jedoch nicht. Seit dem Jahreswechsel ist der Pegel der Amel stetig angestiegen. An der nächstgelegenen Messstation in Lasnenville (Bellevaux) wurde am Dienstagmorgen eine Höhe von 1,8 Meter und ein Wasserdurchsatz von 14,5 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt. Die zuständige wallonische Behörde sah darin jedoch noch keinen Anlass, eine Warnung herauszugeben. Die Hochwasservorstufe sei für die Amel noch nicht erreicht, war der Internetseite infocrue.wallonie.be zu entnehmen. Davon betroffen waren lediglich die Lesse und die Semois in Teilen der Provinzen Namur und Luxemburg. Die Behörde rief jedoch wallonieweit zur Vorsicht auf, da für die Nacht zum Mittwoch eine Sturmwarnung ausgegeben wurde. Es wurde mit starkem Regen und vor allem mit heftigen Winden gerechnet. Ein weiterer Anstieg des Pegels sei nicht auszuschließen.

Außerdem rät die hiesige Forstverwaltung davon ab, die Wälder am Mittwoch zu betreten.  Die Gefahr von brechenden Ästen und umstürzender Bäume sei hoch. (ab)

Der Wasserpegel ist an der Montenauer Schützenhalle stark angestiegen. | Foto: Arno Colaris

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