„Eifel-Zoo“ will nach Unwetterkatastrophe naturnah sein

Musik

Die Kölsche Band Fiasko gibt ein Konzert im Eifel-Zoo. | Foto: Veranstalter

Es geht weiter. Die Kölsche Band Fiasko gibt am 30. September, ab 14 Uhr im Eifel-Zoo in Lünebach ein Konzert.

Die Jungs möchten so die Wiedereröffnung und den Wiederaufbau des Zoos nach der Unwetterkatastrophe dieses Jahres und den damit zusammenhängenden Neustart unterstützen. Das Familienkonzert im Zoo kostet die Besucher den normalen Eintrittspreis von zehn Euro für Erwachsene und acht Euro für Kinder.

Am 1. Juni traf ein schweres Unwetter den Eifelkreis und somit auch den Tierpark. Der Starkregen verursachte eine riesige Flut und ließ Rinnsale und Bäche zu reißenden Strömen anwachsen.

Diese Flutwelle zog eine Schneise der Verwüstung durch die Anlagen des Zoos und sorgte für Hilflosigkeit und große Trauer. Tiere konnten sich nicht vor den Fluten retten und kamen im Wasser um. Ein Großteil der Anlagen wurde restlos zerstört. Als das Wasser langsam verschwand, erschien ein Bild der puren Zerstörung, Geröll, Schlamm und angespültem Unrat im ganzen Tal.

Jetzt stand die große Entscheidung unabdingbar an. Geht es überhaupt weiter? Und wenn ja, dann wie und womit? Nach allem großen Leid, Zerstörung und in Frage gestellten Existenzen muss nun ein realistischer Weg in die Zukunft gefunden werden. Dieser Weg lässt sich nur mit einer strategischen Neuausrichtung und einem fachlichen Konzept gehen. So heißt der neue Weg „Natur-Zoo“.

Um den Park für die Zukunft zu gestalten und mit Experten zu entwickeln, müssen viele Aspekte beachtet werden. Es kein Zoo zu erwarten, wie die großen zoologischen Gärten im Umland, mit Großtieren oder Groß-Raubkatzen. Artenschutz im globalen Sinne heißt die Devise. Eine Parklandschaft, die sich wie eine Idylle in die Eifel bettet, naturnah, gärtnerisch ansprechend und gepflegt.

Der Start ist gemacht. Mit großartiger Unterstützung vieler hilfsbereiter Freunde und Organisationen konnte im Park schon viel erreicht werden. Das Projekt „Neustart“ wird aber noch viel Zeit in Anspruch nehmen und ist in die Zukunft geplant.

Der Park wird vorerst in Segmente unterteilt, die nacheinander wieder passend zur neuen Ausrichtung errichtet und geöffnet werden.“ (boß/red)

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