Risse an Doel 3 und Tihange 2 schon seit 1979 bekannt

Laut »De Morgen«

Die Risse an den beschädigten Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 dürften den Verantwortlichen bereits seit 1979 bekannt sein. Das meldet zumindest die Zeitung »De Morgen« in ihrer Donnerstagsausgabe.

So habe die Zeitung entsprechende Berichte in ihren Archiven entdeckt. Ein Artikel vom 5. Januar 1980 handelt über kleine Risse in den Reaktoren, so die Zeitung weiter.

Auf diesen Umstand angesprochen, entgegnete der Direktor der Föderalagentur für die Nuklearkontrolle (FANK), Willy De Roovere, dass er sich an diesen Bericht nicht mehr erinnere. Die Zeitung »De Morgen« wies jedoch darauf hin, dass es De Roovere war, der zu dieser Zeit den Aufbau des Reaktors für Electrabel dirigierte. 

Die beiden Reaktoren sind momentan stillgelegt, um die Risse näher untersuchen zu können.

Kommentare sind geschlossen.