Standard-Hooligans greifen Anderlecht-Fans an

Gewalt

Am Samstag haben in Halle, südlich von Brüssel, Anhänger von Standard Lüttich bei einem Treffen von Fans des RSC Anderlecht gewalttätige Zwischenfälle verursacht. Auch das Personal eines Ambulanzdienstes wurde angegriffen.

In einem Festsaal hatten sich Anderlecht-Fans zu einem Treffen versammelt, als sogenannte Supporter von Standard Lüttich auftauchten und nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga offenbar gleich mit Schlagwerkzeugen auf die Anderlechter „Feinde“ losgingen. Ein zufällig am Ort des Geschehens vorbeikommender Krankenwagen hielt an, um einem am Boden liegenden Mann zu Hilfe zu kommen. Als das Opfer im Krankenwagen lag, wurden auch die Ersthelfer von etwa 25 Fußball-Hooligans angegriffen. Der Krankenwagen wurde dabei leicht beschädigt. Nachdem der Verletzte abtransportiert war, traf die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort ein. Die Hooligans ergriffen daraufhin die Flucht. Es ist nicht bekannt, ob es Festnahmen gegeben hat.

Sprecher der Hilfeleistungszone „Sennetal“ (Halle/Beersel/Sint-Pieters-Leeuw) sagten gegenüber der Nachrichtenagentur Belga, es sei nicht das erste Mal, dass Helfer körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen seien. Diesmal sei die Brutalität jedoch besonders groß gewesen. Es seien dringend strukturelle Maßnahmen erforderlich, um die Sicherheit von Hilfsdiensten bei ihren Einsätzen zu gewährleisten, hieß es in einer Stellungnahme. (belga)

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