Runder Tisch der Religionen tagte erstmals

Integration

Blick auf den Runden Tisch der Religionen, der in Eupen erstmals getagt hat. | Foto: DG-Regierung

Der Runde Tisch der Religionen hat erstmals getagt. Schwerpunkt der Sitzung in Eupen war das Thema Integration. Gemeinsam riefen die Vertreter der Glaubensgemeinschaften im Anschluss dazu auf, Brücken zu bauen und Fremdenfeindlichkeit mit Selbstbewusstsein und Offenheit zu begegnen.

Neben den Vertretern des Ministerpräsidenten Oliver Paasch (ProDG), des Ministeriums und der Stiftung Weltethos waren das katholische Bistum Lüttich, das Dekanat Eupen/Kelmis, das Islamische Zentrum Acese, die Evangelische Kirchengemeinde Eupen/Neu-Moresnet, die Freien evangelischen Gemeinden Eupen und St.Vith, die Orthodoxe Gemeinde Eupen sowie das Laizistische Aktionszentrum in Belgien bei der Sitzung anwesend. Thematischer Schwerpunkt war auf Wunsch der Glaubensgemeinschaften das Thema Integration in Ostbelgien. Dabei wurde über die Vermittlung konfessionsübergreifender gesellschaftlicher Grundwerte ausgetauscht. Es ging auch um Probleme der Fremdenfeindlichkeit.

Hier will man versuchen, gemeinsam Brücken zu bauen, um auf diese Weise die eigenen Identitäten zu festigen und so Ängste vor dem vermeintlich Unbekannten abzubauen. Auch informierten sich die Gesprächsteilnehmer gegenseitig über bevorstehende interkulturelle und interreligiöse Veranstaltungen und Initiativen. Der nächste Runde Tisch der Religionen soll noch im Oktober 2018 und von da an halbjährlich in Ostbelgien stattfinden. (red)

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