„Green Book“ und „Bohemian Rhapsody“ räumen bei Globes ab – „Girl“ geht leer aus

Auszeichnung

Die Schauspieler Joseph Mazzello (l-r) Ben Hardy, Rami Malek, Lucy Boynton und Gwilym Lee stehen im Rahmen der Verleihung der 76. Golden Globe Awards im Beverly Hilton Hotel mit der Auszeichnung für das beste Filmdrama "Bohemian Rhapsody". | Foto: dpa

Der Film „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury hat den Top-Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Hauptdarsteller Rami Malek wurde zum besten Drama-Darsteller gekürt. In der Komödien-Sparte siegte die Filmbiografie „Green Book“, die auch Nebendarsteller Mahershala Ali und den Drehbuchautoren Preise einbrachte.

Hollywood-Veteranin Glenn Close holte den Golden Globe als beste Schauspielerin in dem Filmdrama „The Wife“. Sie stach unter anderem ihre Kollegin Lady Gaga („A Star Is Born“) aus, die sich mit einem Globe für den besten Song („Shallow“) begnügen musste.

Der britische Schauspieler Christian Bale gewann den Globe als bester Komödien-Darsteller für seine Rolle als ehemaliger US-Vizepräsident Dick Cheney in der Politsatire „Vice“. Seine Landsmännin Olivia Colman siegte mit ihrem Königinnen-Auftritt in der Tragikomödie „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“.

Belgische Kandidaten gingen diesmal leer aus. Der Film „Girl“ des flämischen Regisseurs Lukas Dhont über eine Trans-Ballerina unterlag in der Sparte „bester nicht-englischsprachiger Film“ dem mexikanischen Film „Roma“ von Oscar-Preisträger Alfonso Cuarón („Gravity“). Cuarón holte zudem den Regie-Globe. Im vergangenen Jahr hatte das deutsche NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin den Golden Globe als bester Auslandsfilm gewonnen.

Nominiert waren zudem die TV-Krimiserie „The Alienist“ des flämischen Regisseurs Jakob Verbuggen sowie Timothée Chalamet als bester Nebendarsteller in „Beautiful boy“, dem Hollywood-Debüt von Felix van Groeningen. Beide konnten sich nicht durchsetzen.

Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. Die Verleihungszeremonie findet traditionell bei einem lockeren Gala-Dinner statt. (dpa/belga)

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