„Girl“ könnte bei Europäischen Filmpreis abräumen

Auszeichnung

Ballerina Nora Monsecour, Regisseur Lukas Dhont und Schauspieler Victor Polster (v.l.) beim 45. Genter Filmfest | Foto: belga

„Girl“, das Spielfilmdebüt des flämischen Regisseurs Lukas Dhont, ist im Rennen um die Trophäe als „Bester Europäischer Spielfilm“. Die Nominierung wurde am Samstag einem Filmfestival im südspanischen Sevilla bekannt gegeben.

Der Streifen, der bei den Filmfestspielen von Cannes für Furore sorgte und dort mehrfach ausgezeichnet wurde, ist beim Europäischen Filmpreis zudem als bestes Debüt nominiert.

Belgien ist aber auch in der Königskategorie „Bester Schauspieler“ vertreten, und das in Person von Victor Polster (16), der, wie soll es auch anders sein, die Hauptrolle in „Girl“ spielt.

Zum Inhalt: Der Film „Girl“ zeigt, wie man sich fühlt, wenn man im falschen Körper geboren wurde. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 16-jährige Transgender-Frau Lara, die einen Alltag erlebt, den die meisten nicht kennen – mit zum Teil erschreckend direkten Bildern.

Über Erfolg und Misserfolg von „Girl“ entscheiden nun die rund 3.500 Mitglieder der Europäischen Filmakademie. Das Ergebnis wird am 15. Dezember in Sevilla im Rahmen einer Gala verkündet. (belga/calü)

  1. Wie kann man „im falschen Körper geboren sein“? Daß jemand denkt er wäre es, das ist eine völlige andere Sache, als „im falschen Körper geboren zu sein“: Subjektivität und Psychologie können nicht die Stelle von Biologie einnehmen. Die Biologie ist kein Supermarkt, und auch keine Internet-Webseite, wo man, und auch Frau, sich seine Identität aussucht.

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