„Gelbwesten“-Demonstrant stirbt bei Protesten in Visé

Tragödie

Illustrationsbild | Foto: Photo News

Ein Demonstrant der „Gelbwesten“-Bewegung ist bei Protesten in Visé durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der Mann ist am späten Freitagabend bei den Protesten auf der Autobahn E25 Höhe Visé von einem Laster angefahren worden und gestorben. Laut der Nachrichtenagentur belga störten die Demonstranten am Freitag massiv den Verkehr auf der Fernstraße zwischen Lüttich und Maastricht.

Wie die Sprecherin der Föderalen Polizei am Samstagmittag in Brüssel bekanntgab, konnte der Fahrer des Lkw konnte mittlerweile identifiziert werden. Man habe den Mann aber noch nicht festgenommen, erklärte sie ohne nähere Angaben  zu machen. Für den späteren Nachmittag hat die Lütticher Staatsanwaltschaft eine Pressekonferenz angekündigt.

Die „Gelbwesten“-Bewegung hatte sich Mitte November in Frankreich formiert, um gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron und gegen als zu niedrig empfundene Kaufkraft zu protestieren. Daraufhin waren auch hierzulande mehrfach Menschen mit gelben Warnwesten auf die Straßen gegangen. (dpa/belga)

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