Cedric Evers darf nicht auf Vervierser Liste kandidieren

Kommunalwahlen

Im März hatte Cedric Evers bekannt gegeben, sich als Kandidat der neuen Liste „Nouveau Verviers“ politisch engagieren zu wollen. Daraus wird voraussichtlich nichts. | Foto: David Hagemann

„Wenn ich was mache, dann mache ich es richtig“, hatte Cedric Evers noch im März im GE-Interview bezüglich seiner Kandidatur auf der Vervierser Liste „Nouveau Verviers“ gesagt. Doch jetzt scheitert sein Einstieg in die Politik offenbar an einer Formalität, um die sich Evers nicht mit genügend Nachdruck gekümmert hat.

Wie die Zeitung „La Meuse“ berichtet, wird Cedric Evers, Sohn von Eupens Ehrenbürgermeister Fred Evers, die Kandidatur verwehrt, weil er seinen offiziellen Wohnsitz noch immer nicht in Heusy hat, obwohl er bereits seit Jahren dort ansässig ist. Somit wird Cedric Evers nicht auf der Wählerliste aufgeführt und kann also auch nicht kandidieren. Evers sollte auf der neuen Liste um den ehemaligen MR-Schöffen Guillaume Voisin auf Platz 9 antreten.

Er habe Anfang Juli die Prozedur der Ummeldung seines Wohnsitzes angestoßen, wird Evers in „La Meuse“ zitiert. Im Laufe der Ferien habe er die Formalität schleifen lassen. Der zuständige Revierbeamte sei nicht am Haus von Evers vorstellig geworden, wie die Prozedur es vorsieht, und somit sei der Antrag auf Wohnsitzummeldung nicht schnell genug bearbeitet worden.

Vor wenigen Tagen sei dem Listen-Initiator Guillaume Voisin aufgefallen, dass Cedric Evers sich nicht auf der Wählerliste befindet. Ersatz wurde bereits gefunden: Christophe Rensonnet kandidiert an Evers‘ Stelle. Doch so ganz will sich die Partei mit dem „Verlust“ des Kandidaten nicht abfinden. Man habe bei der Verwaltung von Verviers einen Antrag auf Prüfung der Sache gestellt. Stellt sich heraus, dass der Fehler bei der Verwaltung liegt, kann Evers rückwirkend auf die Wählerliste aufgenommen werden und somit kandidieren. (cyl)

    1. Lieber Herr Knippert;
      Zu Ihren Satz;…Solche Leute braucht das Land (nicht)…
      Solche Leute hat unser Land eigentlich schon, und das seit Jahrzehnten.
      Auch die DG, die immer mehr Kompetenzen will…hat solche…
      Und idT, solche Leute braucht das Land nicht!!!

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