Ostbelgiens „helle Köpfe“ trafen sich in Raeren

Hochbegabung

In der „rollenden Waldschule“ wurde den Kindern anhand von Präparaten einiges über Wildkatze, Wolf und co. erzählt. Foto: Klaus Schlupp

Zu den „Tagen für helle Köpfe“ trafen sich an drei Tagen 60 Kinder mit besonderen Begabungen aus ganz Ostbelgien in der Gemeindeschule Raeren, um gemeinsam zu lernen und zu spielen.

„Die Hochbegabung ist bisher zu wenig beachtet worden“, bilanzierte Minister Harald Mollers (ProDG) selbstkritisch. Das sei ein Problem, da sich solche Kinder oft unterfordert fühlten und sich langweilten. In diversen Ateliers konnten sich die Schüler ausprobieren. Das ging vom Leben in der Natur über Astronomie, kreatives Schreiben bis hin zu Technik und Schach.

Die Dozenten, die alle von außerhalb kamen, waren sehr angetan. „Die Kinder sind unwahrscheinlich wissbegierig; ich konnte denen zweieinhalb Stunden am Stück etwas erzählen, und alle waren mit dabei“, erzählte beeindruckt Carl Hermann von der Aachener Kreisjägerschaft. Er war mit der „rollenden Waldschule“ vorbeigekommen und hatte den Kindern anhand von Präparaten einiges über Wildkatze, Wolf und Co. erzählt. (ks)

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