Kameraüberwachung: Gemeinde Lontzen zeigt Interesse

Polizei

Bürgermeister Alfrerd Lecerf könnte sich Überwachungskameras an gewissen Brennpunkten in der Gemeinde vorstellen. | Foto: dpa

Am Montagabend rückte Isabelle Schifflers (Energie) in der offenen Fragerunde die Diskussion über die Kameraüberwachung im öffentlichen Raum in den Fokus. „Ist eine Kameraüberwachung auch in unserer Gemeinde eine Option“, fragte sie das Kollegium.

Zurzeit sei noch nichts entschieden, entgegnete Bürgermeister Alfred Lecerf (Union). Derzeit warte man noch eine Anbieter-Analyse ab, die am kommenden Dienstag im Polizeirat vorgestellt werden soll.

Im Gegensatz zu Eupen, wo man sich für fest installierte Kameras ausgesprochen hat, möchte man in Lontzen, Raeren und Kelmis am liebsten auf mobile Systeme zurückgreifen, die jederzeit an einem anderen Standpunkt installiert werden können, erklärte Lecerf in seiner Antwort. Insgesamt hätten fünf Anbieter für solche Kameras ihre Angebote eingereicht. Für die Modelle in Eupen seien es drei gewesen, so der Lontzener Bürgermeister.

Dass es Brennpunkte in seiner Gemeinde gibt, wollte Lecerf nicht verschweigen. „Ich denke da zum Beispiel an die Alte Schmiede“, sagte er. Dort könnte er sich beispielsweise eine Testphase einer solchen mobilen Kameraüberwachung vorstellen, um anschließend über den Nutzen für die Gemeinde zu sprechen. (cal)

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