Ziemlich vermessen: Der landesweite Blitzmarathon ist einfach überflüssig

Kommentar

Überhöhte Geschwindigkeit im Fokus: Beim Blitzmarathon, der Donnerstagmorgen endete, ging die Polizei auf belgischen Straßen verstärkt gegen Raser vor - auch in Ostbelgien.
Überhöhte Geschwindigkeit im Fokus: Beim Blitzmarathon, der Donnerstagmorgen endete, ging die Polizei auf belgischen Straßen verstärkt gegen Raser vor - auch in Ostbelgien.

Jagd auf Temposünder, Kontrollen in großem Stil: Am Mittwoch war es mal wieder so weit. An Hunderten Messstellen im Land kontrollierten Polizeibeamte 24 Stunden lang, ob Fahrzeugführer die vorgeschriebenen Tempolimits einhalten. Medienwirksam heißt die Aktion „Blitzmarathon“. Die Idee: Unbelehrbare Raser zu bekehren und dadurch mehr Sicherheit auf den Straßen zu

Von Carsten Lübke

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  1. Immer wieder hat man es auf die harmlosen Autofahrer abgesehen. Die Strafen für zu schnelles Fahren sind in Belgien völlig überhöht. Die Strafen sollten nach Höhe des Einkommens verhängt werden.

  2. Ich habe nichts dagegen das geblitzt wird, aber vielleicht sollte man die Autofahrer bestrafen die auf einer dreispurigen Autobahn stur mit 80Km auf der mittleren Spur fahren, das zwingt ja die LKW-Fahrer links zu überholen.

  3. http://www.bestat.economie.fgov.be
    unter obigem link haben Sie die erschreckenden Statistiken, dass im Jahr 2015 in Belgien 732 Tote, 4201 Schwerverletzte und 47638 Leichtverletzte durch Verkehrsunfälle gefallen sind, da sprechen Sie von harmlosen Autofahrern ? Killermaschinen wäre der bessere Ausdruck. Belgien hat zwar deutlich höhere Strafen als Deutschland, aber praktisch sehr selten Kontrollen. Ich kenne kein Land in Europa, wo so laks seitens der Autofahrer mit Alkohol am Steuer umgegangen wird und dies so verharmlost wird. An Regeln halten, muss auf allen Ebenen eine Selbstverständlichkeit sein. Bereits das Nennen von Blitzern im Radio ist nicht in Ordnung.

  4. Frau van Straelen, es handelt sich nur um eine kleine Zahl von Rowdies, und dann müssen selbst die harmlosen Autofahrer, die nur geringfügig die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten, mit viel zu hohen Strafen rechnen. Dass kontrolliert wird, kritisiere ich ja nicht, nur dass die Strafen überhöht sind. Auf meinen Vorschlag der nach Einkommen gestaffelten Geldstrafen gehen Sie leider nicht ein.

    1. Punkt 1: so klein kann die Zahl der Rowdies nicht sein bei den Zahlen, sonst hätten die gleichen Typen jeden Tag einen neuen Unfall….
      Punkt 2: nach Einkommen staffeln, wie soll das gehn ? Es ist ein riesiger Verwaltungsaufwand, nie kann ein Strafe sofort eingezogen werden. Was macht man bei Selbständigen, bei denen nach frühestens 2 Jahren klar wird, was sie wirklich verdient haben ? Und wer richtig Kohle hat, dem ist es sowieso egal. Schon oft wurden Bilder im TV gezeigt, wo ein (z.B.) Porsche-Fahrer stumm das Portemonnaie zückt und hinter der nächsten Kurve genau so weitermacht. Nein, es muss ruhig ein bisschen weh tun, und 50 € hat JEDER, der Auto fährt, sonst könnte er gar nicht tanken in diesen Zeiten – aber wie immer wäre Prevention das Beste, das Ändern in den Köpfen der Autofahrer ..

  5. Es gibt Länder, in denen die Geldstrafen nach Einkommen verhängt werden. In den skandinavischen Ländern und in der Schweiz können die Bußgelder auf Basis des Einkommens verhängt werden.

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