Lichterzug für mehr Solidarität

Privatinitiative

Etwa 30 Personen unterschiedlicher Herkunft waren dem Aufruf zur Teilnahme an einem Lichterzug durch Eupen gefolgt. Initiator Georges Heck (vorne rechts) möchte damit auf die Situation der Bevölkerung in Muramba aufmerksam machen. | Foto: Klaus Schlupp

Rund 30 Personen machten sich mit Fackeln vom Temsepark zum Rathaus auf, um auf die Situation im rwandischen Muramba aufmerksam zu machen und Geld für Hilfe zur Selbsthilfe zu sammeln.

„Ich musste einfach teilnehmen, weil es sinnvoll ist“, sagte Said Hossni. Rund 30 Menschen, alte wie junge, Einheimische wie Migranten, mit und ohne Behinderung zogen am Freitag trotz Regenwetters mit Fackeln vom Temsepark zum Rathaus. „Wir wollen Solidarität mit den Menschen von Muramba zeigen“, sagt der unermüdliche Georges Heck. Muramba ist eine ländliche Gemeinde im ehemaligen seit dem Ersten Weltkrieg belgischen Mandatsgebiet Rwanda, deren Bevölkerung – etwa 99.000 Menschen – überwiegend in Einzelgehöften lebt. Sie ernähren sich vom Ertrag der wenigen Felder, die um ihr Haus liegen. „Es geht uns um Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Heck. Und dazu gehöre auch, dass die Empfänger selbst bestimmen, was mit ihrem Geld geschieht.

Lichterzug in Eupen

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