Jost Group muss sich vor französischem Gericht verantworten

Transportwesen

Die Lkw der Jost-Gruppe sollen Kontrollstellen nicht angefahren haben. | Foto: Archiv

Die französischen Zollbehörden fordern laut einem Bericht der Tageszeitung „La Dernière Heure“ unter anderem vom Transportunternehmen Jost eine Rückzahlung in Höhe von mehr als 17 Millionen Euro. Demnach sollen Lkw der Gruppe beim Transport von Kleidung aus Nordafrika Kontrollstellen nicht angefahren haben, um Kilometer zu sparen.

Eine Untersuchung habe ergeben, dass die Ware ordnungsgemäß deklariert worden sei, sodass es diesbezüglich keinen Verstoß gegen die Bestimmungen gab. Allerdings sollen die Kontrollstellen fälschlicherweise angegeben haben, dass sie die Lkw der von der Jost-Gruppe übernommenen Firmen „gesehen“ hätten. Roland Jost müsse sich nun in dieser Akte vor dem Gericht in Avesnes-sur-Helpe verantworten. Laut seinem Rechtsbeistand fiel die genannte Praxis in die Zeit vor der Übernahme durch die Jost Group. Sie sei unmittelbar nach der Feststellung durch den neuen Eigentümer eingestellt worden. Die vorherigen Eigentümer der Gesellschaften müssen sich laut dem Zeitungsbericht daher ebenfalls vor Gericht verantworten.

Auf Nachfrage betonte Roland Jost, dass dem französischen Staat kein Schaden entstanden sei und dass er die fragwürdige Praxis nach Feststellung sofort gestoppt habe.

  1. Der Herr Jost, der immer wieder durch Gesetzesbrechen auffällt… Jeden Tag sehen wir auf der Monschauerstraße wie seine „Grünen“ sich am Gesetz halten – so wie der Boss, wohl…

  2. „Der Herr Jost, der immer wieder durch Gesetzesbrechen auffällt…“
    „Immer wieder Gesetzesbrechen“?
    Bis jetzt ist nur ein Untersuchungsverfahren bekannt, das seit Mai des vergangenen Jahres läuft und in dem noch kein Urteil gesprochen wurde.
    In dieser Sache steht bis dato also noch kein Verschulden von Herrn Jost fest. Die Unschuldsvermutung gilt auch für ihn.

    „Jeden Tag … wie seine ‚Grünen‘ sich am (sic) Gesetz halten – so wie der Boss, wohl…“
    Gibt es da konkrete Beweise gegen den „Boss“?

    Vorsicht! Wer solche Behauptungen verbreitet, könnte am anderen Tag einen Telefonanruf des Rechtsanwaltes von Herrn Jost erhalten, der etwa so lauten würde: „Wenn Sie das, was Sie da über meinen Mandanten geschrieben haben, nicht sofort widerrufen, zeigt er Sie an.“

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