Ölfässer am Bütgenbacher See abgeladen – Gemeinde setzt Belohnung aus

Umweltfrevel

Drei Ölfässer wurden unweit des Bütgenbacher Sees ordnungswidrig abgeladen. Es wurde Bindemittel benutzt, da Flüssigkeit ausgelaufen war. | Foto: privat

Zu einem Umweltfrevel der besonders üblen Art ist es unweit des Bütgenbacher Sees gekommen: Dort wurden an einem Waldweg drei Ölfässer abgeladen. Der Inhalt eines Behälters ist in die Natur gelaufen.

Die zuständigen Behörden sind am Dienstagabend über den Fund informiert worden. In unmittelbarer Nähe zur Ravel-Brücke zwischen den Gemeinden Büllingen und Bütgenbach waren im Bereich Tollersheide drei Ölfässer mit einem Inhalt von je 200 Litern gefunden worden. Sehr zum Leidwesen der Beobachter war ein Fass zerborsten und der Inhalt – etwa 200 Liter Öl – ausgelaufen.

Um keine weiteren Schäden oder eine größere Verunreinigung entstehen zu lassen, wurde sofort entschieden, das verseuchte Erdreich abzutragen. Hierfür kamen die Büllinger Gemeindedienste zum Einsatz. Die beiden anderen beschädigten Fässer wurden abtransportiert und ebenso konform entsorgt, wie das verseuchte Erdreich. Etwa 25 Kubikmeter Boden waren betroffen. Das Loch wurde wieder aufgefüllt.

Neben den zuständigen Behörden weilten die Eifelpolizei sowie die Feuerwehr vor Ort.

Büllingens Bürgermeister Friedhelm Wirtz zeigte sich über den Vorfall besonders erbost. Er ließ sogleich verlauten, dass die Gemeinde eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für den entscheidenden Zeugenhinweis aussetzen werde.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Eifelpolizei (080/291410) in Verbindung zu setzen. (ab)

Eines der Fässer war beschädigt und ist ausgelaufen. | Foto: privat

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