Eifelpolizei nimmt vier mutmaßliche Einbrecher fest

Fahdnungserfolg

In Büllingen und St.Vith haben Einbrecher am Montag und Dienstag ihr Unwesen getrieben. Die Eifelpolizei hat dem Spuk nun offenbar ein Ende gesetzt: Am Dienstag konnten vier Verdächtige festgenommen werden. Der entscheidende Hinweis kam aus der Bevölkerung.

Die vier Personen stehen im Verdacht, an zwei Einbrüchen in St.Vith am Dienstag und einem Einbruch in Büllingen, der sich bereits am Montag ereignete, beteiligt gewesen zu sein.

Am Montagabend hatte sich die Polizei auf der dringenden Suche nach zwei Einbrechern bereits über Facebook hilfesuchend an die Büllinger Bevölkerung gewandt und sie gebeten, die Augen nach zwei Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren offen zu halten, die unmittelbar zuvor einen Einbruch begangen und dabei einen Hausbewohner angegriffen hatten – dem Vernehmen nach mit einem Schraubenzieher, was die Polizei allerdings nicht bestätigte. Die Meldung verbreitete sich rasend schnell. Alleine auf der GrenzEcho-Facebookseite war die Meldung innerhalb kürzester Zeit über 300 Mal geteilt worden. Trotz unmittelbarer Fahndung und vieler Hinweise aufmerksamer Bürger konnten die Täter nicht gefasst werden – zumindest vorerst. Denn am Dienstag gelang der Polizei offenbar doch noch der Durchbruch: Nachdem die Beamten am Dienstag die Bevölkerung abermals um Mithilfe bei der Fahndung nach Einbrechern gebeten hatte, gingen wiederholt zahlreiche Hinweise ein, darunter auch der entscheidende, der schließlich zur Ergreifung von vier Verdächtigen führte. Ob die Einbrüche in St.Vith und Büllingen tatsächlich auf ihre Kappe gehen, müssen die Ermittlungen zeigen. Die vier Personen sind bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Bei der Eifelpolizei ist man derweil überwältigt von dem Engagement vieler Bürger. Für die Polizei sind die Sozialen Medien ein „zweischneidiges Schwert“: In einigen Fällen können sie die Ermittlungen stören, wenn etwas über Facebook und Co. breitgetreten wird. In solchen Fällen seien die Sozialen Medien „Gold wert“, heißt es bei der Eifelpolizei: „Über keinen anderen Weg erreicht man so schnell so viele Menschen.“ (sue)

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